Eine über seinen Fortuna-Abschied hinausgehende Entscheidung hat Kastenmeier nämlich noch nicht getroffen. Neben den Niedersachsen haben den Torhüter auch zwei Bundesligisten auf dem Zettel: Werder Bremen und der SC Paderborn. „Herr Kastenmeier hofft immer noch auf einen Erstligaverein – und wir arbeiten weiter. Zum Schluss hat er vielleicht gar keinen Verein, das kann ja auch mal passieren“, betonte Kind. Aktuell warte Hannover zwar weiter auf den gebürtigen Regensburger, „aber nicht ewig“, ergänzte er.

Alle drei Optionen, die Kastenmeier momentan besitzt, haben Vor- und Nachteile. In Bremen würde er wieder mit Ex-Fortuna-Coach Daniel Thioune zusammenarbeiten, müsste sich zunächst aber hinter Karl Hein mit der Rolle als Nummer zwei zufriedengeben. In Paderborn wäre er Stammkraft in der Bundesliga, der Aufsteiger könnte aber zur Schießbude werden und nach nur einer Saison wieder absteigen. Und in Hannover würde er sich nicht verbessern, sondern in der Zweiten Liga verbleiben. Wie auch immer sich der Familienvater am Ende entscheiden sollte: Die Tür bei den Niedersachsen könnte bald zugehen.