Hinter Christos Tzolis liegt nicht nur ein aufregendes und sehr erfolgreiches Jahr, sondern wahrscheinlich sogar das beste seiner gesamten Karriere. Der ehemalige Publikumsliebling von Zweitliga-Absteiger Fortuna hat mit dem FC Brügge in der Champions League für Furore gesorgt, sich zum belgischen Meister gekrönt und ist dort außerdem als Spieler der Saison ausgezeichnet worden. Kein Wunder, sind dem Griechen doch wettbewerbsübergreifend 22 Treffer und 29 Vorlagen gelungen – außergewöhnlich starke Werte.

Demnach hat der Champions-League-Finalist sogar bereits konkrete Gespräche mit dem griechischen Nationalspieler geführt und auch schon Kontakt zum FC Brügge aufgenommen. Für die Belgier wäre ein Tzolis-Abgang gleichbedeutend mit einem neuen Rekord-Transfer: Nachdem Charles De Ketelaere und Ardon Jashari in den vergangenen Jahren für jeweils 35 Millionen Euro zum AC Mailand gewechselt sind, dürfte der Klub für den ehemaligen Düsseldorfer mindestens 40 Millionen Euro erhalten – möglicherweise sogar etwas mehr.

Dass Tzolis einem Transfer im Sommer durchaus offen gegenübersteht, hat er in den vergangenen Wochen derweil nicht verheimlicht. Mit einer Einschränkung: „Es müsste schon ein Champions-League-Team aus England, Deutschland, Spanien oder Italien sein“, sagte er der belgischen Zeitung „Het Nieuwsblad“ und ergänzte: „Ja, wenn PSG anklopft, würde ich das sicherlich auch machen.“ Nun ist der FC Arsenal offenbar den ersten Schritt gegangen.