Das weltweit größte Passagierflugzeug war für Airbus kein großer Erfolg. Nur 160 bis 190 Maschinen des Typs A380 sind derzeit noch im Einsatz. Doch es gibt einen Riesen-Fan des Riesenvogels, das ist die Airline Emirates aus Dubai. Knapp 120 der Flugzeuge sind dort im Einsatz – und werden auch für Flüge nach Düsseldorf genutzt. Damit ist jetzt erst einmal Schluss. Das meldet die Seite „aerotelegraph.com“.
Vier Ziele fliegt Emirates in Deutschland an, neben Düsseldorf noch Frankfurt, München und Hamburg. Dem Bericht zufolge wurde Hamburg zuletzt ohnehin nur noch mit einer Boeing 777 bedient. Doch jetzt werden auch die noch bestehenden A380-Verbindungen gekappt. In München wurde einer der beiden täglichen Flüge ohnehin schon von einer Boeing 777 bedient, auf der zweiten hat dieses Boeing-Modell ab Anfang Juni ebenfalls übernommen.
Bei den drei täglichen Frankfurt-Verbindungen sieht es dem Bericht zufolge aktuell so aus: Eine Verbindung, die bislang von einer Boeing 777 bedient wurde, übernimmt nun ein Airbus A350-900, dafür fliegt auf der bisherigen A380-Strecke jetzt eine 777 von Boeing. Die dritte Verbindung wird ohnehin von einem Boeing-Flieger absolviert.
Und wie sieht es in Düsseldorf aus? Auch hier übernimmt eine Boeing 777 die Verbindung nach Dubai, laut „aerotelegraph.com“ bis zum 25. Juni.
Warum kommen die Passagiere ab Deutschland – und auch anderer Städte wie London, Kopenhagen, Perth oder Washington – nicht mehr in den Genuss eines A380-Fluges? Der Bericht nennt das Wetter als mögliche Ursache. Derzeit ist es in Dubai sehr heiß, die Temperaturen klettern auf mehr als 40 Grad Celsius. Das schreckt Touristen ab. Dazu kommt der noch immer andauernde Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran.
Dazu kommt laut dem Bericht: 32 Maschinen der Airbus A380-Flotte von Emirates sind derzeit am Boden, sie werden gewartet oder auf eine neue Kabine umgebaut.