
Premierminister Keir Starmer und NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Foto: Reuters.
Nach Angaben des britischen Premierministers konzentrierten sich die Gespräche beider Seiten auf die Notwendigkeit, die Abschreckungs- und kollektiven Verteidigungsfähigkeiten im Kontext eines sich rasch verändernden internationalen Sicherheitsumfelds zu verbessern, das von den Verbündeten eine Beschleunigung des Tempos der militärischen Modernisierung und der Reaktionsfähigkeit verlangt.
Während des Austauschs betonte Keir Starmer, dass der bevorstehende Verteidigungsplan Teil der langfristigen Strategie der Regierung sein werde, die militärischen Fähigkeiten zu verbessern, die Position Großbritanniens innerhalb der NATO-Sicherheitsstruktur zu stärken und seine Fähigkeit zur Erfüllung der Bündnisverpflichtungen in der neuen Phase sicherzustellen.
Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund zunehmenden politischen Drucks auf die britische Regierung hinsichtlich des Verteidigungshaushalts nach dem Rücktritt von Verteidigungsminister John Healey. Dieses Ereignis hat innerhalb des politischen Establishments eine Debatte über das Ausmaß des Engagements für Verteidigungsressourcen sowie die Fähigkeit, die geplante Erhöhung der Militärausgaben angesichts der Belastung durch öffentliche Mittel aufrechtzuerhalten, ausgelöst.

Großbritannien strebt im Vorfeld des NATO-Gipfels Verteidigungsausgaben in Höhe von 3 % des BIP an. Foto: Reuters.
Trotz der Debatten bekräftigte Herr Starmer das Ziel, die Verteidigungsausgaben in der nächsten Legislaturperiode auf 3 % des BIP zu erhöhen. Dies wird als langfristige strategische Maßnahme angesehen und spiegelt den Trend steigender Verteidigungsinvestitionen in den NATO-Mitgliedstaaten wider.
Auf NATO-Seite begrüßte Generalsekretär Mark Rutte das Engagement Londons und betonte, dass erhöhte Verteidigungsinvestitionen der Mitglieder der Schlüssel zur Stärkung der gemeinsamen Verteidigungsfähigkeiten seien, insbesondere da das Bündnis bestrebt sei, die Kampfbereitschaft und Interoperabilität seiner Streitkräfte zu verbessern.
Der NATO-Gipfel in Ankara (7.–8. Juli) wird sich voraussichtlich auf drei Hauptprioritäten konzentrieren: Erhöhung der Verteidigungsausgaben, Ausbau der Abschreckungskapazitäten und Verbesserung der Fähigkeit, schnell auf neue Sicherheitsszenarien zu reagieren.
Vor diesem Hintergrund wird die Ankündigung der Pläne Großbritanniens im Vorfeld der Konferenz als ein Schritt zur Stärkung seiner Führungsrolle innerhalb des Bündnisses gesehen und gleichzeitig als ein politisches Signal für die Priorität, die der Verteidigung in der kommenden Zeit beigemessen wird.
Thu Uyen
Quelle: https://baothanhhoa.vn/anh-huong-toi-muc-chi-quoc-phong-3-gdp-truoc-them-thuong-dinh-nato-291078.htm