90 Jahre Rosengarten

Dresden feiert seinen Rosengarten mit Jubiläumstag am Königsufer

Aktualisiert am 14.06.2026 – 10:12 UhrLesedauer: 2 Min.

Die Bronzeplastik "Genesung" des deutschen Bildhauer Felix Pfeifer im Rosengarten am Dresdner Königufer.Vergrößern des Bildes

Die Bronzeplastik „Genesung“ des Bildhauers Felix Pfeifer : Der Rosengarten wurde nach einer alten Idee von August dem Starken umgesetzt – als Gegenstück zur Altstädter Elbseite. (Quelle: Montage (imago))

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Was haben Rosen mit Erdbeeren gemeinsam? Und welche Tiere leben zwischen 120 Rosensorten am Elbufer? Antworten gibt es beim Jubiläumstag im Rosengarten.

Der Rosengarten am Königsufer wird 90 Jahre alt. Zum Jubiläum lädt die Stadt am Donnerstag, 18. Juni 2026, von 9 bis 17 Uhr zu geführten Rundgängen ein. Die Gärtner erzählen dabei von der Geschichte des Gartens, seinen Besonderheiten und ihrem Arbeitsalltag. Sie beantworten Fragen wie: Warum gibt es im Rosengarten eine Genbank? Was verbindet die Rose mit der Erdbeere? Und welche Tiere leben im Garten?

Obwohl der Rosengarten erst in den Jahren 1935 und 1936 entstand, geht die Idee auf Kurfürst August den Starken zurück. Er stellte sich eine unbebaute Uferpromenade gegenüber der Altstädter Seite vor – als Gegenstück zur bebauten Seite der Altstadt. Blühende Gärten am Königsufer sollten es sein. Jahrhunderte später setzten die Dresdner diese Fantasie zum Teil um.

Der Rosengarten steht heute unter Denkmalschutz und ist bei freiem Eintritt ganzjährig geöffnet.Vergrößern des BildesDer Rosengarten steht heute unter Denkmalschutz und ist bei freiem Eintritt ganzjährig geöffnet. (Quelle: Sylvio Dittrich/imago-images-bilder)

Dresden: Rosengarten war wichtigste Baumaßnahme der 1930er-Jahre

Viele der ursprünglich gepflanzten Gehölze aus der Entstehungszeit blühen noch heute. Insgesamt gedeihen etwa 120 verschiedene Rosensorten und Rosenarten auf einer Fläche von 29.500 Quadratmetern. Sie tragen so fantasievolle Namen wie etwa „Robin Hood“ oder „Ballerina“. Der Rosengarten am Königsufer gilt als bedeutendste städtebauliche Maßnahme der 1930er-Jahre in Dresden.

Eine ganz besondere Rose ist die „Elbflorenz“, die den Kosenamen der Stadt Dresden trägt. Besucher entdecken die neue Züchtung der pinkfarbenen Edelrose im sogenannten Senkgarten. Die im barocken Stil mit Skulpturen angelegte Gartenanlage lädt mit überall aufgestellten Bänken zum Verweilen und Bestaunen der duftenden Blüten ein. Außerdem bieten die Querachsen der Anlage immer wieder einen freien Blick auf die Elbwiesen.

Direkt neben dem Rosengarten befindet sich das 1935 eröffnete Café Rosengarten. Das romantische Kaffeehaus-Ambiente inmitten der Elbwiesen passt perfekt zur benachbarten Parkanlage. Hier genießen Gäste Brunch, Kaffee und Dinner. Kleine Empfehlung: Bestellen Sie einfach den Kaffee Rosengarten zum Mitnehmen. Mit Eierlikör und Schlagsahne serviert, schmeckt er auf einer der Bänke im Rosengarten gleich noch besser.