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Die WM in den USA, Kanada und Mexiko hat seine erste Technik-Panne. Im Spiel der Schweiz gegen Katar versagt die Technik. Dies gab die Fifa einen Tag später zu.
Millionen Fußball-Fans rieben sich verwundert die Augen, als in der 17. Minute der Schweizer Remo Freuler von Katars Keeper Abunada gelegt wurde. Für die TV-Zuschauer war klar: Bei der Kopfball-Ablage steht der Schweizer im Abseits. Doch: Keine VAR-Intervention, kein Check, keine kalibrierte Linie.
Die halbautomatische Abseitserkennung funktionierte nicht. So galt die Entscheidung von Schiedsrichter Hector Said Martinez (Honduras). Dieser hatte sofort auf Elfmeter entschieden. Der VAR im „Keller von Dallas“ musste die Linien selbst ziehen, konnte die Abseitsposition nicht klar belegen. So blieb es bei der Entscheidung des Schiedsrichter-Gespanns auf dem Feld.
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Die Fifa dazu: „Die vom VAR zur Überprüfung der Positionen der betreffenden Spieler verwendeten Linien ergaben in keiner der beiden Situationen unmittelbar vor der Elfmeterentscheidung, dass sich der Angreifer in einer Abseitsposition befand.“
Der Fußball-Weltverband sprach von einem „kurzen technischen Ausfall“ und stellte klar, dass das Problem „schnell gelöst wurde“.
Kameras, Sensor im Ball – doch die Technik versagt. Die Schweiz konnte davon jedoch nur bedingt profitieren. Das frühe 1:0 durch den Ex-Bundesliga-Star Breel Embolo konnten die Eidgenossen nicht über die Zeit retten. Kurz vor Abpfiff unterlief dem Hamburger Miro Muheim (90.+4 Minute) ein Eigentor zum späten Katar-Ausgleich.