Am 14. Juni gaben Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien eine gemeinsame Erklärung ab, in der sie ihre Bereitschaft zur Aufhebung der gegen den Iran verhängten Sanktionen zum Ausdruck brachten und das zwischen den USA und dem Iran erzielte Abkommen zur Beendigung des Konflikts im Nahen Osten begrüßten.
In der gemeinsamen Erklärung hieß es: „Wir sind bereit, die entsprechenden Sanktionen als Reaktion auf Irans eindeutige und überprüfbare Schritte hin zu seinem Atomprogramm aufzuheben. Wir werden aktiv mit den Vereinigten Staaten, Iran und regionalen Partnern zusammenarbeiten, um diesen Moment zu nutzen, die Dynamik aufrechtzuerhalten und eine dauerhafte diplomatische Lösung zu erreichen.“
Diese vier Länder betonten außerdem ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten, dem Iran und der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) zur Erreichung dieses Ziels.
Am selben Tag hatte der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif verkündet, dass die USA und der Iran eine Friedensvereinbarung zur Beendigung des mehr als drei Monate andauernden Konflikts erzielt hätten und dass diese auch einen Waffenstillstand zwischen Israel und den Hisbollah-Kräften im Libanon umfasse.
Dem Plan zufolge soll das Abkommen am 19. Juni in der Schweiz unterzeichnet werden. Sollte es dazu kommen, wäre dies ein wichtiger Wendepunkt für die Situation im Nahen Osten und würde Möglichkeiten zur Deeskalation der Spannungen an vielen Fronten in der Region eröffnen.
Quelle: https://www.vietnamplus.vn/anh-phap-duc-va-italy-san-sang-do-bo-lenh-trung-phat-iran-post1116516.vnp