Stand: 15.06.2026 07:20 Uhr

Für den Start des Projekts gibt die Landesnahverkehrsgesellschaft knapp drei Millionen Euro Fördergelder. (Themenbild)
Linienbusse in Braunschweig sollen künftig weniger Zeit an roten Ampeln verlieren. Wie die Stadt mitteilte, sollen in den kommenden fünf Jahren mehr als Hundert Ampeln an Kreuzungen mit smarter Technik ausgestattet werden, die unter anderem vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt mitentwickelt wurde. Damit soll es möglich sein, dass Busse Signale an die Ampeln senden und damit mitteilen, in welche Richtung sie fahren wollen. Ampeln schalteten dann entsprechend schneller grün. Fahrgäste kämen damit pünktlicher ans Ziel, hieß es. Der Verkehrsfluss sei oft ein Grund für Verspätungen. Wartezeiten für andere Verkehrsteilnehmer sollen durch genaues Timing auf ein Minimum reduziert werden. Für den Start des Projekts gebe die Landesnahverkehrsgesellschaft knapp drei Millionen Euro Fördergelder. Die Technik werde in Braunschweig europaweit erstmalig flächendeckend eingesetzt.

Ein System reagiert, wenn sich Feuerwehrfahrzeuge oder Busse nähern. Ampeln schalten früher auf rot oder bleiben länger grün.
Dieses Thema im Programm:
NDR.de | Update für Braunschweigs Ampeln | 15.06.2026 | 07:15 Uhr