Zahlreiche Staats- und Regierungschefs sowie die Vereinten Nationen begrüßten das Abkommen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sprach
auf der Plattform X von einem diplomatischen Durchbruch und
gratulierte US-Präsident Donald Trump sowie der iranischen
Seite. »Das kann den Weg zur ‌Erholung der Weltwirtschaft und
Stabilisierung der Region bahnen«, sagte Merz. Nun gelte es,
das Vereinbarte ‌zielstrebig umzusetzen.

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Der britische
Premierminister Keir Starmer forderte, die gebührenfreie
Schifffahrt in der Straße von Hormus wiederherzustellen. Zudem betonte er, der Iran dürfe niemals über eine
Atomwaffe ​verfügen.

Dies bekräftigten auch die Staats- und Regierungschefs der
sogenannten E4-Gruppe, zu der neben Großbritannien und
Deutschland auch Frankreich und Italien gehören. In einer
gemeinsamen Erklärung stellten sie in Aussicht, Sanktionen aufzuheben, sollte der Iran »klare und
überprüfbare Schritte« bei seinem Atomprogramm unternehmen. Die
sofortige und bedingungslose Öffnung der Straße von Hormus sei
unerlässlich, betonten die Länder. Sie erklärten sich bereit, die Wiederaufnahme der Schifffahrt zu unterstützen. Das umfasse auch »eine rein defensiv
ausgerichtete, unabhängige Mission, um die Handelsschifffahrt zu
ermutigen und Minenräumung durchzuführen«.

EU-Ratspräsident Antonio Costa begrüßte die Vereinbarung. Er freue sich auf das Ende »dieses teuren Krieges« und die »Wiederherstellung der freuen Durchfahrt der Straße von Hormus«. Die EU sei bereit, an einer »umfassenden Strategie für anhaltenden Frieden im Nahen Osten« mitzuwirken, sagte Costa.

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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen äußerte sich ähnlich und forderte alle Seiten dazu auf, die Vereinbarungen »zügig« umzusetzen. Von der Leyen stellte aber auch klar, dass es keinen Frieden in der Region geben könne, solange »der Libanon in Flammen stehe«.

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Israel hatte den Libanon nach libanesischen Angaben auch am Montagmorgen, nach Bekanntgabe der Einigung, aus der Luft angegriffen. Außerdem teilte Israel mit, die eroberten Gebiete im Libanon nach dem Kriegsende nicht wieder verlassen zu wollen.

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas bezeichnete die Vereinbarung als »möglichen Durchbruch«, der »dringend benötigen Raum für Verhandlungen über das iranische Atomprogramm und andere kritische Punkte« liefern würde. Die EU werde prüfen, wie sie
sich an der nächsten Phase beteiligen könne.

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Die Vereinten Nationen (UN)
lobten die Einigung auf eine sofortige und dauerhafte Waffenruhe
ebenfalls. Dies sei ein entscheidender Schritt zur friedlichen
Beilegung des Konflikts, teilte das Büro von UN-Generalsekretär
António Guterres mit. ​Auch der katarische Ministerpräsident
begrüßte das Abkommen. Er hoffe, dass sich alle Parteien in
einem positiven und konstruktiven Geist an den anstehenden
Verhandlungen beteiligten, schrieb er auf X.