Am 1. Januar fusionierten zehn katholische Gemeinden im Düsseldorfer Norden zu einer Pfarrei. Damit will die Kirche Kräfte bündeln, Synergien nutzen – und zukunftsfähig bleiben. Inzwischen sind der neue Kirchenvorstand und der Pfarreirat St. Suitbertus gewählt und die Gremien haben ihre Arbeit aufgenommen. Das ist für die neue Pfarrei ein Grund, in und um die neue Pfarrkirche, die Kaiserswerther Basilika, zu feiern.

Das Fusionsfest beginnt am Sonntag, 21. Juni, um 15 Uhr mit der Feier einer heiligen Messe in der Basilika am Kaiserswerther Stiftsplatz. Danach wird auf dem Platz rund um das Gotteshaus und im Pfarrgarten weiter gefeiert. Beim Jahrmarkt der Gemeinden und der Familienzentren stellen sich die Ortsausschüsse der Ortsgemeinden vor. Auch Essen und Getränke werden angeboten.

„Alle Gemeindemitglieder, Familien, Freunde sowie Interessierte sind eingeladen, bei einem gemeinsamen Beisammensein die Fusion zu feiern, ins Gespräch zu kommen und zu erleben, wie reich und vielfältig das Leben in den Ortsgemeinden unserer großen Pfarrei ist“, sagt der leitende Pfarrer Oliver Dregger. „Das Fest soll ein starkes Zeichen für das Leben der katholischen Kirche im Norden Düsseldorfs sein.“

Die neue Pfarrgemeinde St. Suitbertus ist mit etwa 55 Quadratkilometern flächenmäßig die größte aller sieben pastoralen Einheiten im katholischen Stadtdekanat Düsseldorf. Sie erstreckt sich über drei von zehn Stadtbezirken, in denen rund 18.500 Gläubige leben. Vertreten sind die Stadtteile Angermund, Wittlaer, Kalkum, Kaiserswerth, Golzheim, Lohausen, Stockum, Unterrath und Lichtenbroich. Die Pfarrei gliedert sich in zehn Ortsgemeinden: die Pfarrkirche St. Suitbertus, Heilige Familie, St. Agnes, St. Albertus Magnus, St. Bruno, St. Lambertus, St. Mariä Himmelfahrt, St. Maria Königin, St. Maria unter dem Kreuze und St. Remigius.