Online-Abstimmung

Wie viel Einfluss haben die Dresdner auf die neue Carolabrücke?

15.06.2026 – 18:03 UhrLesedauer: 2 Min.

Noch bis zum 19. Juli können die Dresdner über die vier Entwürfe abstimmen: Am Ende entscheidet jedoch der Stadtrat.Vergrößern des Bildes

Noch bis zum 19. Juli können die Dresdner über die vier Entwürfe abstimmen: Bei der Umfrage werden 36 Fragen gestellt. (Quelle: Grassl, LAP, Schüssler-Plan, FHECOR)

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Welche Brücke soll künftig über die Elbe führen? Bis Mitte Juli können die Dresdner mitentscheiden – online, im Rathaus und im Gespräch mit den Planern.

Bis zum 19. Juli dürfen die Dresdner über die vier Brückenentwürfe abstimmen. Die Entscheidung treffen sie damit aber nicht – das letzte Wort hat der Stadtrat. Wie viel die Bürgerstimme trotzdem zählt, zeigt ein Blick aufs Verfahren.

Bevor der Stadtrat entscheidet, holt er sich zwei Urteile ein. Das erste liegt schon vor: Ein Fachgremium aus Architekten und Bauingenieuren, geleitet von Professor Steffen Marx von der TU Dresden, hat die vier Entwürfe geprüft und einen Favoriten gekürt. Jetzt sind die Bürger dran.

Über die Plattform carolaVOTE können die Dresdner noch bis zum 19. Juli über die vier Entwürfe abstimmen. Hier geht es zur offiziellen Bürger-Abstimmung.

Visualisierungen der vier Entwürfe, die zur Auswahl stehen.Vergrößern des BildesVisualisierungen der vier Entwürfe, die zur Auswahl stehen. (Quelle: Grassl, LAP, Schüssler-Plan, FHECOR)Loading…Symbolbild für eingebettete Inhalte

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Beide Urteile sind Empfehlungen. Entscheiden muss der Stadtrat selbst. Am 3. September stimmen die gewählten Stadträte ab, welches Team die Brücke baut.

Trotzdem ist das Bürgervotum mehr als eine Umfrage: Am 18. August stellt die Stadt die Ergebnisse dem Begleitgremium vor, von dort gehen sie direkt in den Entscheidungsprozess. Wie schwer sie wiegen, ist nicht in Zahlen festgelegt. Klar ist nur: Je mehr Dresdner mitmachen, desto deutlicher das Signal an die Politik.

Nach diesen Kriterien wird abgestimmt

Bewertet wird in zwei Themen: Städtebau und Architektur sowie Verkehr und Technik. Das Urteil geben die Teilnehmer per Daumen ab – von zwei grünen Daumen für „besonders gut“ über einen gelben für „neutral“ bis zu zwei roten für „nicht überzeugend“.