Übersicht:

Belgien – Ägypten 1:1 (0:1)

Belgien hat in der Gruppe G einen Fehlstart bei der Fußballweltmeisterschaft mit viel Mühe abgewendet und Ägypten den ersten WM-Sieg in der Geschichte verdorben. Das Team um Mittelfeldspieler Kevin de Bruyne holte vor rund 67.000 Zuschauern im ausverkauften Lumen Field in Seattle nach Rückstand noch ein 1:1 (0:1).

Die Ägypter mit Superstar Mohamed Salah und dem Ex-Frankfurter Omar Marmoush verpassten zwar den historischen Erfolg, haben vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Neuseeland aber beste Aussichten aufs Weiterkommen in die K.-o.-Phase. Emam Ashour (19. Minute) traf in der Mittagshitze zur Führung. Der Ausgleich fiel durch ein Eigentor von Mohamed Hany (66.), der vom eingewechselten Romelu Lukaku entscheidend bedrängt wurde.

Im Spiel ließen die Ägypter Belgien durchweg das Spiel machen und konzentrierten sich auf die Verteidigung und das schnelle Umschaltspiel. Chancen hatte die Mannschaft um Salah, der den Treffer von Ashour einleitete, nur wenige – trotzdem wurde es für die Belgier immer wieder gefährlich. In der Verteidigung standen die Nordafrikaner wiederum sehr sicher und ließen die beiden belgischen Mittelfeldspieler De Bruyne und Youri Tielemans nicht zur Entfaltung kommen.

Nach der Pause erhöhten die Belgier den Druck und fanden mit klareren Aktionen auch zunehmend Lücken in der ägyptischen Hintermannschaft. Nach dem Pfostentreffer von De Bruyne häuften sich die Chancen. Auf der anderen Seite ließ Ägypten im Laufe des Spiels nach, hätte aber durch Omar Marmoush die Führung vor dem Ausgleich auch ausbauen können. So blieb es am Ende bei dem Remis.

Spanien – Kap Verde 0:0

Die WM hat ihre erste Sensation: Spanien hat im Auftaktspiel der Gruppe H einen Fehlstart hingelegt. Gegen den krassen Außenseiter und Turnierneuling Kap Verde kam der Europameister in Atlanta nicht über ein 0:0 hinaus.

© Lea Dohle

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Für Kap Verde, mit 500.000 Einwohnern drittkleinster WM-Teilnehmer, ist der Punktgewinn im Duell der Nummer 3 gegen die Nummer 64 der Weltrangliste schon jetzt der größte Erfolg der Fußballgeschichte.

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Die Spanier kontrollierten zwar von Beginn an die Partie und erspielten sich einige Chancen. Allerdings scheiterte die La Furia Roja mehrfach an dem großartig spielenden Torhüter von Kap Verde, Vózinha. Unmittelbar vor der Pause parierte der 40 Jahre alte Keeper stark gegen Torres (45.) und Aymeric Laporte (45.+3).

Nach der Halbzeit bot sich ein ähnliches Bild wie im ersten Durchgang. Spanien besaß ein optisches Übergewicht, aber die Afrikaner verteidigten erfolgreich. Vózinha war weiterhin stark und gegen Fabián Ruiz (56.) auf dem Posten. In der 71. Minute brachte Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente Lamil Yamal für Gavi ins Spiel, wenig später auch Williams. Doch auch den Offensivstars gelang nicht der Siegtreffer.

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