
AUDIO: Sperrung einer Start-und Landebahn am Hamburger Flughafen (1 Min)
Stand: 16.06.2026 18:37 Uhr
Die Bundeswehrübung am Hamburger Flughafen ist vorbei. Trotzdem wird es in den nächsten beiden Wochen in Alsterdorf und Norderstedt etwas lauter, denn die Start- und Landebahn Niendorf/Langenhorn ist ab Mittwoch bis zum 1. Juli gesperrt.
An der Start- und Landebahn müssen laut Flughafen wie jedes Jahr Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden. „Diese regelmäßigen Arbeiten sind unverzichtbar, um den sicheren Flugbetrieb dauerhaft zu gewährleisten“, sagte Martin Borstelmann, Projektleiter Tiefbau am Hamburg Airport. Außerdem sollen dort unter anderem Sielleitungen gereinigt, Markierungen erneuert und Gummiabrieb an den Aufsetzpunkten entfernt werden sowie die elektrischen Anlagen inklusive der Lampen, Lichter und Beleuchtung überprüft werden.
Sperrungen werden kurzfristig bekanntgegeben
Die Arbeiten laufen jährlich in der Regel außerhalb der Ferien – und eher im Sommer. Die Start- und Landebahn Alsterdorf/Norderstedt wird erst nach den Sommerferien für zwei Wochen gesperrt – und zwar voraussichtlich vom 9. bis zum 23. September. Dann werden die Stadtteile Niendorf und Langenhorn stärker von Fluglärm betroffen sein. Weil die Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA) inzwischen kürzere Prüfungsintervalle vorschreibt, müssen die Start- und Landebahnen tageweise zu weiteren Terminen gesperrt werden. Diese würden kurzfristig beschlossen und bekanntgegeben, hieß es.

Am Sonnabend hat der letzte Tornado-Kampfjet Hamburg verlassen und flog zurück zum Luftwaffenstützpunkt in Jagel.

Der Sicherheitsbereich des Flughafens musste für zwei Stunden komplett geräumt werden. Zahlreiche Starts wurden verschoben oder abgesagt.

Die Roboter eines Schweizer Herstellers sollen die regulären Kontrollfahrten der Flughafensicherheit ergänzen.