Russisches Kriegsschiff gibt im Ärmelkanal Warnschüsse in Richtung Yacht ab

Ein russisches Kriegsschiff hat im Ärmelkanal Warnschüsse in Richtung einer in Großbritannien registrierten Yacht abgegeben. Die Yacht habe sich „gefährlich angenähert“, weshalb die russische Fregatte beschlossen habe, „mit den Handfeuerwaffen Warnschüsse in Richtung des Schiffes abzugeben“, erklärte das russische Verteidigungsministerium am Dienstag. Das britische Verteidigungsministerium teilte mit, die von der „Admiral Grigorowitsch“ abgegebenen Warnschüsse hätten dazu gedient, einen Zusammenstoß zu vermeiden. Mehr dazu lesen Sie hier.

imago 80742356Vergrößern des BildesKampfjet der ukrainischen Luftwaffe vom Typ Su-24: Eine solche Maschine ist nun im Westen des Landes abgestürzt. (Quelle: Giovanni Colla)

Ukrainischer Kampfjet abgestürzt – Piloten tot

Beim Absturz eines ukrainischen Kampfflugzeugs vom Typ Su-24 sind nach offiziellen Angaben beide Piloten ums Leben gekommen. Der Absturz habe sich am Abend in der Region Chmelnyzkyj im Westen des Landes ereignet, teilten die ukrainischen Luftstreitkräfte mit. „Die Ursachen und Umstände der Katastrophe werden geprüft“, heißt es in der Mitteilung des Militärs.

Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als vier Jahren gegen die von Russland betriebene Invasion des Landes. Das russische Militär hat dabei ein starkes Übergewicht an Flugzeugen, die es in der Vergangenheit immer wieder zu Luftangriffen auf den Nachbarn genutzt hat. Der Verlust jedes einzelnen Kampfjets wiegt für Kiew daher schwer.

Mindestens acht Tote bei russischen Drohnenangriffen

Bei russischen Luftangriffen im Süden und Osten der Ukraine sind den ukrainischen Behörden zufolge am Dienstag mindestens acht Menschen getötet worden. Bei einer Drohnenattacke auf Fußgänger in der Stadt Nikopol (Region Dnipropetrowsk) habe es drei Todesopfer gegeben, erklärte der örtliche Gouverneur Oleksandr Hanscha. Die russische Armee habe mit Drohnen Zivilisten angegriffen, die „auf einer Straße unterwegs waren“. Bei den Opfern soll es sich um eine 87-jährige Rollstuhlfahrerin und ihren 51-jährigen Sohn handeln. Die Identität des dritten Opfers werde noch geklärt, so Hanscha.

Dieses Foto teilte der Gouverneur der Region Dnipropetrowsk: In der Stadt Nikopol wurde eine 87-jährige Rollstuhlfahrerin von einer russischen Drohne getötet.Vergrößern des BildesDieses Foto teilte der Gouverneur der Region Dnipropetrowsk: In der Stadt Nikopol wurde eine 87-jährige Rollstuhlfahrerin von einer russischen Drohne getötet. (Quelle: Screenshot/Telegram@Oleksandr Ganzha )

Beim Beschuss von Wohngebieten in der Stadt Slowjansk in der Region Donezk kamen drei weitere Menschen ums Leben, wie der dortige Bürgermeister Vadym Liach mitteilte. Zwei weitere Tote gab es laut Behördenangaben durch Drohnenbeschuss in der südlichen Region Cherson. Hier wurden demnach weitere 16 Menschen verletzt. Bei massiven russischen Angriffen waren erst in der Nacht von Sonntag auf Montag in der Ukraine mindestens elf Menschen getötet worden.

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