Die Zukunft von Said El Mala bleibt eines der großen Themen der Sommerpause. Nachdem sich der erste Klub aus der Premier League bereits einen Korb einhandelte, versucht nun ein weiteres Team sein Glück.

Wie die „Sport Bild“ berichtet, planen die Tottenham Hotspur zeitnah einen Angriff auf den Shootingstar des 1. FC Köln. Der Traditionsverein aus dem Norden Londons stellt sich nach einer Katastrophen-Saison aktuell neu auf. 

Trainer Roberto De Zerbi soll dabei Gefallen am Nationalspieler gefunden haben. Vor allem seine Dynamik und die Durchschlagskraft beeindrucken die Verantwortlichen in Tottenham.

Zuletzt hatte bereits der FC Brentford einen Vorstoß bei El Mala gewagt. Die Verhandlungen waren dem Vernehmen nach weit fortgeschritten, am Ende entschied sich El Mala selbst allerdings gegen einen Wechsel, wohl auch auf Anraten seiner Mutter, die mittlerweile das Management des 19-Jährigen übernommen hat.

„Kein Druck“ für Transfer

Brentford hatte seinerzeit angeblich rund 45 Millionen Euro für El Mala geboten, was aus Sicht der Kölner noch etwas zu wenig ist. Dem Vernehmen nach verlangt der Effzeh mindestens 50 Millionen Euro für sein Offensiv-Juwel.

Da El Mala noch einen Vertrag bis 2030 hat, sitzt der Verein ohnehin am langen Hebel: „Es hat jetzt einen ersten Vorstoß im Juni gegeben. Der Markt für Said ist aber sehr viel größer, als dieser eine Vorstoß“, sagte Finanz-Geschäftsführer Philipp Türoff zuletzt gegenüber „Bild“. Der 50-Jährige betonte, der 1. FC Köln habe „keinen Druck“ in der brisanten Personalie.

Wie die „Sport Bild“ berichtet, setzt man sich deshalb auch keinerlei Fristen für dieses Geschäft. Immerhin wäre ein Verkauf von El Mala der mit Abstand größte Transfer der Vereinsgeschichte und mit 50 Millionen Euro mehr in der Tasche ließe sich auch kurzfristig ein Ersatz finden.