Der Eichenprozessionsspinner breitet sich weiterhin massiv in Brandenburg aus. Experten haben das die starke Ausbreitung in diesem Jahr nicht vorhergesehen, teilte der Landesbetrieb Forst. Man habe zwar vorher gewusst, dass die Population größer werde und auch die Schwerpunktgebiete gekannt – aber das Ausmaß sei nicht absehbar gewesen, sagte die Fachbereichsleiterin für Waldschutz und Wildtierökologie, Katrin Möller, am Mittwochmorgen im rbb24 Inforadio.

Für eine ganz sichere Prognose muss man ihr zufolge die Wettervorhersage für ein gesamtes Jahr kennen und außerdem eine Fülle an weiteren Informationen haben. Der extreme Anstieg der Population sei auch eine Folge des Klimawandels, betonte Möller. Präventiv könne man wenig unternehmen. Sie rät Bürgerinnen und Bürgern dazu, mehr Blühpflanzen zu pflanzen. So würden sich andere Insekten vermehren, die gegen den Eichenprozessionsspinner angehen könnten.