Es gibt wohl kaum einen Angermunder Verein, in dem Ferdinand Wolff nicht Mitglied war – und meistens war der ehemalige Großbäcker dort auch noch über viele Jahre aktiv im Vorstand tätig. Ob zum Beispiel TV Angermund, Bruderschaft, KG De 11 Pille, Kulturkreis oder Handwerk und Handel: Überall hat sich Wolff mit eingebracht und zugepackt. Und auch über die normale Vereinsarbeit hinaus hat sich Ferdi, wie er von allen genannt wurde, engagiert. Gemeinsam mit Hans-Georg Hillenbrand hat er beispielsweise als Nachtwächter bei Führungen den Teilnehmern die Historie, Geschichten und Besonderheiten des Ortes vermittelt. Am Dienstag, 16. Juni, ist das Angermunder Urgestein nun überraschend im Alter von 72 Jahren gestorben. Das hat große Bestürzung im Ort ausgelöst.