17. Juni: Kadaver noch in der Obduktion

Der Kadaver des Weißkopfsaki-Jungtiers wird derzeit obduziert, um die Ursache des unerwarteten Todes zu klären. Da es sich um einen aufwendigen Prozess handelt, kann es noch „wochenlang dauern“, bis die Ergebnisse der Pathologen vorliegen, erklärt Zoo-Sprecher Timo Deible der Redaktion.

Anschließend wird der Kadaver – wie alle Zootieren, die verenden – an die Tierkörperbeseitigung übergeben. Dort werden Tierkörper oft weiterverwertet, etwa durch Verseifung oder zur Herstellung von Biodiesel. Die Vorgaben dafür sind gesetzlich streng geregelt. „Erst dann hat man einen wissenschaftlich sauberen Ablauf“, sagt Deible.

16. Juni: Affen-Jungtier Oona im Zoo Karlsruhe gestorben

Weißkopfsaki Oona ist gestorben. Das gibt der Zoo Karlsruhe am Montag, 15. Juni, auf seiner Facebook-Seite bekannt.

Keine Anzeichen für Gesundheitsprobleme

Oona wurde am 15. Februar im Karlsruher Zoo geboren. Das weibliche Jungtier hatte sich in den vergangenen Monaten sehr gut entwickelt und war zunehmend selbstständiger geworden – es gab laut Zoo keine Anzeichen, dass es ihm nicht gut ging.

Pathologie untersucht Todesursache von Oona

Dann war Oona plötzlich nicht mehr bei ihrer Mutter. Das Tierpflege-Team versuchte noch, das Junge wieder an das Muttertier zu geben, was jedoch nicht gelang. Kurz darauf ist Oona gestorben. In der Pathologie soll nun die genaue Ursache geklärt werden.