Insgesamt 29-mal sind Autofahrer der Polizei bei Geschwindigkeitskontrollen ins Netz gegangen. Wie die Beamten am Mittwoch, 17. Juni, mitteilen, fand am Montag, 15. Juni, ein Schwerpunkteinsatz als Teil des Konzepts „Brennpunkte, Angsträume und Beschwerdestellen“ (BAB) statt.
An zwei Stellen, zu denen zuvor Bürgerhinweise eingegangen waren, positionierten sich Einsatzkräfte zwischen 10 und 18 Uhr: am Math.-Nat.-Gymnasium an der Rheydter Straße im Bereich der Bushaltestelle und an der Schlachthofstraße auf Höhe des Berufskollegs Rheydt-Mülfort.
Von den 29 Verstößen hatten 25 ein Verwarngeld zur Folge. Zwei Fahrer erwartet eine Anzeige wegen Ordnungswidrigkeit, zwei weitere wegen fehlender Versicherung. An der Schlachthofstraße wurden acht Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt, fünf davon im Bereich des Verwarngeldes, drei im Bereich einer Ordnungswidrigkeit. Eine Polizeisprecherin teilt auf Anfrage die höchsten Verstöße mit: An der Rheydter Straße fuhr eine Person 55 km/h, obwohl Tempo 30 gilt. An der Schlachthofstraße (Tempo 50) war jemand sogar mit 85 km/h unterwegs.
Zu weiteren geahndeten Verstößen zählten Strafanzeigen wegen Fahren ohne Pflichtversicherung oder Führerschein sowie Handynutzung am Steuer. Bürgerinnen und Bürger können Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen jederzeit unter der Nummer 02161 290 melden. Auch allgemeine Hinweise zu Beschwerdestellen nimmt die Polizei entgegen, via E-Mail an Poststelle.Moenchengladbach@polizei.nrw.de.