Bankfusion in der Region
Volksbank stellt 75.000 Konten um – mit Folgen
17.06.2026 – 15:31 UhrLesedauer: 2 Min.
Volksbank-Schriftzug an einer Filiale (Symbolbild): 75.000 Kunden erhalten eine neue IBAN – Umstellung ab 22. Juni (Quelle: IMAGO/Michael Gstettenbauer)
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Neue IBAN, geschlossene Filialen, mögliche Ausfälle: Für 75.000 Volksbank-Kunden in der Städteregion bringt eine technische Fusion bald spürbare Änderungen.
Die Volksbank im Rheinland hat die technische Zusammenführung der früheren VR-Bank Region Aachen und der Volksbank Mönchengladbach vorbereitet. Ab Montag, 22. Juni, erhalten rund 75.000 Privat- und Geschäftskunden aus der Städteregion neue Kontodaten.
Hintergrund ist die bereits zum Jahreswechsel vollzogene Fusion beider Institute. Nun führt die Bank die Datenbestände technisch zusammen. Dadurch ändern sich bei allen Kunden der ehemaligen VR-Bank Region Aachen die IBAN und die Bankleitzahl. Rund 20.000 Kunden erhalten zusätzlich eine neue Kontonummer.
Nach Angaben der Bank bleibt die bisherige IBAN mindestens zwei Jahre lang gültig. Eingehende Zahlungen und Lastschriften würden in dieser Zeit automatisch weitergeleitet. Auch bestehende Daueraufträge und Sepa-Mandate sollen weiterhin funktionieren.
Filialen in der Städteregion werden geschlossen
Kunden müssen dennoch selbst aktiv werden. Die Bank fordert dazu auf, Arbeitgeber, Vermieter, Vereine und weitere Zahlungspartner über die neuen Kontodaten zu informieren. Auch in Online-Shops oder Bezahldiensten gespeicherte Bankverbindungen sollten angepasst werden. Die neue IBAN darf erst ab dem 22. Juni verwendet werden.
Für die technische Umstellung schließt die Volksbank alle Filialen in Aachen, Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Langerwehe, Stolberg, Übach-Palenberg und Würselen am Donnerstag bereits gegen 16 Uhr. Am Freitag bleiben die Standorte komplett geschlossen. Auch das Kundenservicecenter ist an diesem Tag weder telefonisch noch per E-Mail oder Chat erreichbar.
Einschränkungen beim Bargeld abheben
Zudem rechnet die Bank vorübergehend mit Einschränkungen beim Bargeldbezug, bei Kartenzahlungen und im Online-Banking. Kunden sollten deshalb ausreichend Bargeld bereithalten oder geplante Transaktionen verschieben. Kreditkarten können laut Bank weiterhin genutzt werden.
Die Datenmigration soll nach interner Planung am Samstagnachmittag abgeschlossen sein. Ab Montag soll der reguläre Betrieb wieder laufen. Zudem stellt die Bank ihre Internetseite auf die neue Adresse voba-rhld.de um.
