Wer macht jetzt eigentlich die bessere Currywurst – die Imbisse im Ruhrgebiet oder das hippe Berlin? Über diese Frage wird schon seit Jahrzehnten gestritten. Geklärt ist seit Kurzem immerhin, wo die Wurst herkommt, nämlich aus Duisburg. 1936 wurde sie in Peter Pomm’s Pusztetten-Stube erfunden, seit vergangenem Jahr erinnert daran eine Gedenktafel vor der Bude in Marxloh, die es noch immer gibt.
Am 27. Juni soll nun entschieden werden, welche Currywurst besser schmeckt: die Berliner oder die Duisburger. In Essen treten deshalb Vertreter beider Lager bei einem „Currywurst Battle“ gegeneinander an. Organisiert wird der Wettkampf von den Autoren des Buches „Alles Currywurst – oder was?“, Tim Koch und Gregor Lauenburger.
Austragungsort ist gegen 12 Uhr der Fleischermeistergrill an der Kölner Straße. Dort serviert das Team Ruhrgebiet um Inhaber Frank Zech seine klassische Currywurst vom Grill mit Sauce, während die Gäste aus der Hauptstadt des bekannten Imbiss „Curry 36“ die Berliner Variante ohne Darm ins Rennen schicken. Wer gewinnt, soll unter anderem eine Fachjury entscheiden.
Dabei sind unter anderem der Berliner Starkoch The Duc Ngo, Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen sowie mehrere Food-Influencer und bekannte Gastronomen. Die Jury soll dann beide Varianten in einem Blindtest verkosten.
Ab dem Mittag können dann auch die Besucher die beiden Versionen probieren und ihr persönliches Urteil fällen. Für drei Euro gibt es jeweils eine Currywurst mit Brötchen. Der Erlös der Aktion soll einem guten Zweck zugutekommen.
„Curry 36“ gilt als einer der bekanntesten Currywurst-Imbisse Deutschlands. Der Betrieb in Berlin-Kreuzberg entwickelte sich seit den 1980er-Jahren zu einer festen Größe der Berliner Imbisskultur.