TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen
München – Am späten Mittwochnachmittag schlugen bewaffnete Räuber bei einem Juwelier in einem unscheinbaren Hinterhof zu und lösten eine Großfahndung aus. Rund 40 Streifenwagen waren im Einsatz, nachdem die Täter mehrere Luxusuhren erbeutet haben sollen.
Gegen 16.50 Uhr stürmen die unbekannten Täter das Geschäft „Juwelier Mayr“ in der Goethestraße in München. Der Laden wirkt von außen unauffällig, liegt versteckt in einem Innenhof und verzichtet bewusst auf Schaufensterauslagen. Im Inneren befindet sich laut Polizei jedoch exklusive Ware, darunter Luxusuhren.

Nach dem Raubüberfall sperrte die Polizei den Tatort ab
Foto: Christof Rührmair/^dpa/dpa
Täter erbeuteten Rolex-Uhren
Wie BILD erfuhr, sollen die Täter mehrere Rolex-Uhren erbeutet haben. Die Polizei geht derzeit von mindestens zwei bewaffneten Tätern aus. Nach dem Raub konnten sie mit einem grauen Fluchtfahrzeug in Richtung Hauptbahnhof flüchten. Sofort wurde eine großangelegte Fahndung ausgelöst: Rund 40 Streifenwagen durchkämmten das gesamte Stadtgebiet, über ihnen kreiste ein Polizeihubschrauber. Der Bereich rund um den Tatort wurde weiträumig abgesperrt. Beamte sicherten Spuren und befragten Zeugen.
Polizei fasst mutmaßliche Rolex-Räuber
Nach nur einer Stunde gelingt der Polizei der Durchbruch: Nach BILD-Informationen kontrollierte eine zivile Streife gegen 17.50 Uhr ein Taxi auf dem Mittleren Ring an der Auffahrt zur A9. Im Wagen befanden sich laut Polizei sowohl „Beweismittel“ als auch die beiden Tatverdächtigen. Außerdem saß ein dritter Mann im Auto. Ob er an der Tat beteiligt war, wird derzeit noch geprüft, wie ein Sprecher erklärte. Die beiden Hauptverdächtigen sollen am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden.
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Instagram
Um mit Inhalten aus Instagram und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.
soziale Netzwerke aktivieren Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre jederzeit widerrufliche Einwilligung (über den Schalter oder über “ Widerruf Tracking und Cookies “ am Seitenende) zur Verarbeitung personenbezogener Daten nötig. Dabei können Daten in Drittländer wie die USA übermittelt werden (Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO). Mit dem Aktivieren des Inhalts stimmen Sie zu. Weitere Infos finden Sie hier.
Wie hoch der Schaden genau ist, ist zunächst noch unklar. Ermittler gehen aber von mehreren Hunderttausend Euro aus. Zum Zeitpunkt des Überfalls befanden sich zwei Personen im Geschäft, insgesamt gelten vier Menschen als Geschädigte. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.