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Klopp rechtfertigt Trainer-Aus bei RB Leipzig

17.06.2026 – 23:16 UhrLesedauer: 2 Min.

WM 2026 - England - KroatienVergrößern des Bildes

Jürgen Klopp äußert sich zu einem möglichen neuen Trainer bei RB Leipzig nicht. (Quelle: Bradley Collyer/PA Wire/dpa/dpa-bilder)

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Jürgen Klopp äußert sich zur Trennung von Ole Werner bei RB Leipzig.

Jürgen Klopp hat die Trennung von RB Leipzig und Trainer Ole Werner öffentlich erklärt. Bei MagentaTV rechtfertigte der Head of Global Soccer den Schritt und sagte, er sei als Teil des globalen Red-Bull-Teams in die Entscheidungsfindung eingebunden gewesen.

Klopp sagte: „Ole hat einen Klasse-Job gemacht. Wir haben uns für die Champions League qualifiziert. Aber wir müssen auch zeitgleich nach vorn gucken.“ Zur Begründung fügte er an: „Wir haben dann darüber nachgedacht, wie das aussehen könnte mit der Belastung, die auf uns zukommt. Dann hat man sich in Leipzig für den Wechsel entschieden.“

Zur Rolle des Global-Teams sagte der 59-Jährige: „Wir sind ja beratend tätig als Global-Team. Wir waren in der Entscheidungsfindung mit dabei. Wir haben die Saison analysiert.“

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Werners neue Spielidee überzeugte Bosse nicht

RB Leipzig hatte sich nach nur einer Saison von Werner getrennt. Der 38-Jährige führte den Klub auf Platz drei der Bundesliga und in die Champions League.

Unzufriedenheit soll es vor allem bei Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff sowie in der globalen Fußball-Abteilung um Klopp und Ex-Nationalspieler Mario Gomez gegeben haben. Werners neue Spielidee habe dort nicht überzeugt, zudem habe RB zur Qualifikation für die Champions League dem Vernehmen nach viel Glück benötigt.

Werner besitzt in Leipzig noch einen Vertrag bis 2027. Auch seine Co-Trainer Tom Cichon und Patrick Kohlmann müssen den Klub verlassen.

Als möglicher Nachfolger wird übereinstimmenden Medienberichten zufolge der Argentinier Martín Demichelis genannt, zuletzt Trainer von RCD Mallorca. Dazu sagte Klopp: „An Spekulationen beteilige ich mich jetzt nicht. Alles, was dazu zu sagen ist, kommt aus Leipzig.“ RB Leipzig will einen Nachfolger zeitnah präsentieren.