Während die Geschäftsführerin des Berliner Mietervereins, Wibke Werner, von einem „entscheidenden Schritt für mehr Transparenz auf dem Berliner Wohnungsmarkt und für die bessere Verfolgung von Mietpreisüberhöhungen und Gesetzesverstößen“ spricht, packt den Vorsitzenden des Vermieterverbands Haus & Grund, Carsten Brückner, das Grausen. Er hält den vorgelegten Gesetzentwurf schlicht für rechtswidrig und hofft, wenn das Gesetz erstmal in Kraft getreten ist, auf eine möglichst frühzeitige gerichtliche Klärung.

Außerdem sei das Gesetz untauglich, das beabsichtigte Ziel zu erreichen, teilt er rbb|24 mit. Er argumentiert: Weil es darum gehe, flächendeckend unzulässige Mietpreishöhen aufzuspüren und Vermieter einem Bußgeld- oder Strafverfahren zu unterziehen, sei jede Auskunft für ein strafrechtliches Verfahren relevant. „Das bedeutet aber auch, dass ich jede Information dazu verweigern darf.“