Der Anteil der Industriebeschäftigten am Arbeitsmarkt ist laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung gesunken. Unternehmen zögern Stellen neu zu besetzen.

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Die Industriebeschäftigten in Deutschland erreichen ein Zehnjahrestief von 6,6 Millionen, so eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Der Anteil der Industriejobs am Gesamtarbeitsmarkt fiel von 22 auf 19 Prozent. Ursache für den Rückgang ist nicht Entlassungen, sondern das Zögern der Industrie, offene Stellen zu besetzen. Neueinstellungen sinken seit 2019 stärker als beendete Beschäftigungsverhältnisse, so die Experten. Eine besorgniserregende Lücke tut sich auf, die weiter beobachtet werden muss.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

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Industriebeschäftigte Deutschland Bertelsmann Stiftung Industrie

Stahlarbeiter vor einem Hochofen: In Deutschland gibt es immer weniger Industriejobs.
© Federico Gambarini/​dpa

Die Zahl der Beschäftigten in der Industrie in Deutschland ist laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung auf ein Zehnjahrestief von 6,6 Millionen gefallen. Damit sank der Anteil der Industriebeschäftigten am gesamten Arbeitsmarkt von 22 Prozent im Jahr 2014 auf aktuell 19 Prozent, teilte die Stiftung mit. Erstellt wurde die Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW).

Grund für den Rückgang der Beschäftigtenzahl sind laut den Wissenschaftlern aber nicht Entlassungen, sondern das Zögern der Industrie, frei werdende Stellen wieder zu besetzen. Demnach hatten sich bis 2019 Neueinstellungen sowie beendete Beschäftigungsverhältnisse parallel entwickelt. Doch seit 2019 öffne sich eine Lücke, schreiben die Experten. Die Zahl der Neueinstellungen sinke deutlich stärker als die Zahl der beendeten Beschäftigungsverhältnisse.

Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.