Ole Werner muss bei RB Leipzig nach nur einer Saison wieder seinen Hut nehmen. Jürgen Klopp attestiert dem 38-Jährigen zwar einen „klasse Job“, rechtfertigt die Trennung aber trotzdem.
Am Mittwochnachmittag bestätigte RB Leipzig die Trennung von Werner.
„Ole hat einen Klasse-Job gemacht. Wir haben uns für die Champions League qualifiziert. Aber wir müssen auch zeitgleich nach vorn gucken“, sagte Red Bulls Global Head of Soccer Jürgen Klopp wenige Stunden später bei „MagentaTV“.
„Wir haben dann darüber nachgedacht, wie das aussehen könnte mit der Belastung, die auf uns zukommt. Dann hat man sich in Leipzig für den Wechsel entschieden“, fasste es der 59-Jährige zusammen.
Übereinstimmenden Medienberichten zufolge gilt Martín Demichelis als Top-Kandidat für die Nachfolge. „An Spekulationen beteilige ich mich jetzt nicht. Alles, was dazu zu sagen ist, kommt aus Leipzig“, stellte Klopp klar. Demichelis steht noch beim RCD Mallorca unter Vertrag.
RB Leipzig hält „veränderte Herangehensweise“ für erforderlich
„Wir haben die abgelaufene Saison in den vergangenen Tagen noch einmal intensiv und abschließend analysiert. Am Dienstagabend haben wir dann den Beschluss gefasst, die Position des Cheftrainers neu zu besetzen“, äußerte sich Leipzigs Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer in einem RB-Statement.
Neben Werner müssen dessen Co-Trainer Tom Cichon und Patrick Kohlmann am Cottaweg ebenfalls gehen. „Wir bedanken uns bei Ole, Tom und Patrick für ihre Arbeit und ihren Einsatz bei RB Leipzig. Sie haben einen großen Anteil am erfolgreichen Umbruch sowie an der Qualifikation für die Champions League“, so Schäfer.
„Dennoch sind wir zu der Überzeugung gelangt, dass eine inhaltliche Weiterentwicklung und eine veränderte Herangehensweise für die vor uns liegenden Aufgaben erforderlich sind“, meinte der Leipziger Funktionär zudem.