Nach Transfergesprächen
„Inakzeptabel“: Alemannia kritisiert Bericht über Ademi
18.06.2026 – 11:33 UhrLesedauer: 2 Min.
Faton Ademi (Archivbild): Um den Jungstar ranken sich Wechselgerüchte. (Quelle: IMAGO/Manfred Heyne)
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Der VfL Bochum soll Abstand von einem Transfer von Alemannias Faton Ademi nehmen – angeblich auch aus charakterlichen Gründen. Aachen verteidigt seinen 20-Jährigen.
Zweikampfexperte mit einer gewissen Portion Torgefahr: Mittelfeldspieler Faton Ademi hat in seiner zweiten Profi-Saison bei der Alemannia zum Stammpersonal gehört. Besonders in der famosen Rückrunde der Alemannia überzeugte der 20-Jährige: In 12 von 19 Spielen seit der Winterpause stand er in der Startelf, insgesamt gelangen ihm in der Drittliga-Saison sechs Tore und zwei Vorlagen.
Die Leistungen des Kapitäns der kosovarischen U21-Nationalmannschaft riefen das Interesse höherklassiger Clubs hervor. Besonders Zweitligist VfL Bochum war interessiert, soll aber laut einem Bericht der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ) Abstand von einer Verpflichtung genommen haben. Den Informationen der Zeitung zufolge war Bochum nicht von „der Mentalität, dem Charakter und dem Umfeld“ überzeugt, hieß es darin. Sportlich und finanziell hätte alles gepasst.
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Das will Alemannias Geschäftsführer Sport, Rachid Azzouzi, nicht so stehen lassen. In einer offiziellen Pressemitteilung des Vereins kritisiert er die Berichterstattung der „WAZ“ scharf. „Wir stehen voll und ganz hinter unserem Spieler und weisen die entstandenen Zweifel an seinem Charakter und seiner Mentalität entschieden zurück“, wird Azzouzi darin zitiert.
Alemannia Aachen kritisiert Bericht als „inakzeptabel“
Sein Verein erachte es als „inakzeptabel“, dass „entsprechende Aussagen ungeprüft übernommen und verbreitet wurden, während eine nachträgliche Einordnung oder gar Entschuldigung bislang ausgeblieben ist“, so Sportchef weiter. Ademi habe sich während seiner gesamten Zeit in Aachen stets „professionell, loyal und vorbildlich“ gegenüber Mannschaft, Trainerteam und Fans verhalten, schreibt die Alemannia.
Der Verein erklärt außerdem, dass man die Informationen über die bereits geklärten finanziellen Rahmenbedingungen nicht nachvollziehen könne: „Unserem Verein lag zu keinem Zeitpunkt ein offizielles Angebot vor. Aus diesem Grund verbieten sich aus unserer Sicht Rückschlüsse auf die tatsächlichen Voraussetzungen eines möglichen Transfers.“

