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Den Wechsel zu Werder hat sich Dawid Kownacki (29) anders vorgestellt. 2023 hatten die Bremer ihn als Top-Stürmer aus Düsseldorf (2. Liga) ablösefrei für vier Jahre verpflichtet. Doch der Transfer entwickelte sich für beide Seiten zur großen Enttäuschung. Kownacki kam in seiner ersten Werder-Saison bei Trainer Ole Werner nur auf 364 Einsatz-Minuten – ein Tor oder eine Vorlage gelangen nicht. Der Pole wurde in den beiden Folgejahren erst an Düsseldorf, dann an Hertha verliehen. Jetzt die Rückkehr aus der 2. Liga nach Bremen. Aber mit welcher Perspektive?

Manager Clemens Fritz zu BILD: „Stand jetzt wird Dawid zum Trainingsstart auf dem Platz stehen. Er kennt Daniel und kann sich über Leistung anbieten. Für ihn gilt aber auch: Sollte es ein Angebot geben, werden wir es besprechen.“

Thioune ist die letzte Hoffnung für Kownacki bei Werder Bremen

Wenn er noch die Kurve kriegt, dann bei Trainer Daniel Thioune, der ihn bereits in Düsseldorf trainierte. Bei ihm erzielte er dort in insgesamt 64 Spielen 29 Tore und lieferte 15 Assists. Eine starke Bilanz. Auch bei der Fortuna hatte der Ex-Nationalspieler (7 Länderspiele) schwierige Zeiten. Aber bei Thioune war Kownacki gesetzt und funktionierte dank guter Technik und Kopfballstärke.

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In Bremen ist die Konkurrenz im Sturm-Zentrum groß: Bald-Zugang Cedric Itten (Düsseldorf), Talent Salim Musah, der noch verletzte Keke Topp und eine zu findende neue Sturm-Nr.-1. Kein Platz für Kownacki. Es sei denn, er gibt in der Vorbereitung Vollgas wie nach seiner Unterschrift vor drei Jahren. Da war er mit fünf Treffern bester Angreifer der Vorbereitung.

Bei seiner letzten Station Berlin hat er jedenfalls keine Argumente für sich gesammelt. Bei Hertha brachten ihn eine Knöchelverletzung und eine Rot-Sperre aus dem Tritt. Fünf Tore schoss er in 21 Spielen. Sein Marktwert (einst: 9 Mio.) ist auf 1,5 Mio. Euro gesunken. Findet er in Bremen dank Thioune doch noch zu alter Form?