Für Fortuna Düsseldorf ist eine schwere Saison bitter zu Ende gegangen – die Rheinländer sind in die dritte Liga abgestiegen. Mittendrin Julian Hettwer, der nach nur einem Jahr den Verein verlassen könnte. Für ihn soll sich aber überraschend eine neue Perspektive eröffnen, nämlich in der Bundesliga. Wie der kicker berichtet, soll der FC Augsburg Interesse am 23-Jährigen haben. Neben dem FCA soll es auch Austria Wien aus Österreich ein Auge auf ihn geworfen haben.

Und das, obwohl Hettwer in der abgelaufenen Saison nur sieben Einsätze absolvieren konnte. Der gebürtige Bochumer fiel aufgrund eines Meniskuseinrisses und Knieproblemen monatelang aus und konnte sich deshalb nicht wirklich etablieren. Keine einzige Torbeteilung ist die schlussendliche Bilanz, dazu der Abstieg – bei dem Hettwer wenig bis gar nichts entgegensetzen konnte.

Hettwer in Dortmund hinter Campbell eingeordnet

Im vergangenen Sommer wechselte der ehemalige U19-Nationalspieler von Borussia Dortmunds zweiter Mannschaft nach Düsseldorf. Beim BVB überzeugte Hettwer 21 Toren und 16 Vorlagen in 62 Spielen, fehlte da aber auch teils verletzt. Bereits Ende 2024 gab es großes Interesse an ihm, er entschied sich jedoch für einen Verbleib und hoffte auf den Aufstieg zu den Profis – den es nie gab. Damals waren der 1. FC Köln und auch der 1. FC Heidenheim an Hettwer dran.

„Es soll keiner denken, dass wir ihn nicht sehen. Ich weiß ganz genau, was Hetti uns geben kann und was nicht“, sagte der damalige Trainer Nuri Sahin. Hettwers direkter Konkurrent war Cole Campbell, der im Oktober 2024 sein Profi-Debüt gab. Seitdem kamen allerdings nur sechs weitere Kurzeinsätze hinzu und die Leihe zur TSG Hoffenheim Anfang dieses Jahr.

In Sinsheim bleiben wird Campbell aber nicht. Denn die Verantwortlichen haben sich dagegen entschieden, die Kaufoption von in kolportierter Höhe von 7,5 Millionen Euro zu ziehen. Laut Sky könnte es den 20-Jährigen nach Schottland zu Celtic Glasgow ziehen, wo Augsburgs ehemaliger Spieler Arne Engels spielt. Dieser hätte beim FCA fast für eine Finanzspritze im Winter gesorgt, denn wie Fuggerstädter haben sich eine 20 prozentige Weiterverkaufsbeteiligung sichern können.