Knall und Rauchsäule

Gasflasche zischt im Brand: Feuerwehr rückt mit Abstand vor

19.06.2026 – 02:30 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein Trupp unter Atemschutz bereitet den Löschangriff vor: In einer Dresdner Kleingartenanlage hat ein Holzanbau gebrannt.Vergrößern des Bildes

Ein Trupp unter Atemschutz bereitet den Löschangriff vor: In einer Dresdner Kleingartenanlage hat ein Holzanbau gebrannt. (Quelle: Feuerwehr Dresden)

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Rauchsäule über Dresden-Leubnitz: Als die Feuerwehr eintrifft, hören die Einsatzkräfte einen lauten Knall. Was sie dann entdecken, erschwert den Einsatz erheblich.

In einer Dresdner Kleingartenanlage hat am Donnerstagabend ein Holzanbau gebrannt. Mitten im Feuer stießen die Einsatzkräfte auf eine Gasflasche.

Ab 21.23 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Integrierten Regionalleitstelle Dresden ein. Anrufer berichteten von starkem Rauch und Flammen in der Kleingartenanlage „Leubnitz-Neuostra“ an der Dohnaer Straße Ecke Spitzwegstraße. Die Rauchsäule war schon auf der Anfahrt von Weitem zu sehen.

Wasserknappheit im Kleingarten

Als die Feuerwehr eintraf, brannte ein etwa zehn mal fünf Meter großer Holzanbau neben einer gemauerten Gartenlaube bereits lichterloh. Dann hörten die Einsatzkräfte einen lauten Knall – und das Zischen einer abströmenden Gasflasche. Sie rückten daraufhin nur mit Atemschutz und gehörigem Abstand vor.

Wasser war in der Anlage knapp, weshalb die Feuerwehr die Stadtteilfeuerwehr Lockwitz mit einem Tanklöschfahrzeug nachalarmierte. Mit zwei Strahlrohren bekamen die Einsatzkräfte das Feuer in den Griff – auf das Dach eines Nachbargebäudes griff es jedoch über.

Keine Gefahr für Anwohner

Das Feuer ist inzwischen gelöscht. Die Feuerwehr löschte noch verbliebene Glutnester nach und barg dabei auch die Gasflasche.

Da der Rauch bei nahezu Windstille senkrecht aufstieg, waren Anwohner nicht gefährdet, wie die Feuerwehr Dresden am späten Abend mitteilte. Rund um die Kreuzung Dohnaer Straße/Spitzwegstraße gab es Verkehrsbehinderungen. Die Polizei ermittelt zur Brandursache. Verletzt wurde niemand. Rund 30 Kräfte waren im Einsatz.