Ende August vergangenen Jahres musste Fortuna auf den letzten Metern noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden. Und knapp zehn Monate später lässt sich sagen: Viele Elemente der Verpflichtung von Jesper Daland sprechen dafür, dass der Norweger ein Paniktransfer war. Jamil Siebert hatte die Düsseldorfer wenige Tage zuvor in Richtung Italien verlassen und für wichtige Transfereinnahmen gesorgt. Dass das Eigengewächs den Verein verlassen würde, hatte sich aber schon über Wochen abgezeichnet. Einen Vorgriff gab es für die Position dennoch nicht. Fortuna reagierte erst, als der Druck enorm hoch war, auf der Position noch einmal nachzulegen.