Firmen mit strengen Regeln

So viel Trinkgeld dürfen Sie einem Paketboten geben

Aktualisiert am 19.06.2026 – 06:12 UhrLesedauer: 1 Min.

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Ein DHL-Bote (Symbolbild): Trinkgeld ist in den meisten Fällen erlaubt. (Quelle: Wolf von Dewitz/dpa)

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Darf man Kölner Paketboten unbegrenzt Trinkgeld geben? Oft gibt es schon Unterschiede bei den einzelnen Anbietern.

Bei heißen Temperaturen danken die Menschen in Köln und der Region Paketboten gerne mit einer Erfrischung oder einem kleinen Trinkgeld. Aber ist das überhaupt erlaubt? Die Antwort der großen Versandunternehmen: ja, aber mit klaren Grenzen.

Im Arbeitsalltag beschäftigt das Thema viele Paketboten. Laut dem Berliner DHL-Zusteller Mario Zahl müssen Paketboten im Schnitt rund 20 Pakete pro Stunde ausliefern. Rein rechnerisch bleibt also etwa alle drei Minuten Zeit für eine Zustellung – bei unterschiedlicher Belastung. t-online begleitete den 58-Jährigen einen Tag lang auf seiner Route durch drei Ortsteile im Süden Berlins.

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Paket in Köln: Darf man Trinkgeld geben?

Grundsätzlich ist das Geben von Trinkgeld rechtlich unproblematisch, solange keine Gegenleistung erwartet wird. Das gilt sowohl für Empfänger als auch für Zusteller. Allerdings unterscheiden sich die Regelungen der Unternehmen deutlich.

Bei DHL dürfen Zusteller laut Pressesprecherin Tina Birke Sachgeschenke bis zu einem Wert von 25 Euro oder kleinere Geldbeträge annehmen. Hermes setzt engere Grenzen: Dort sind Trinkgelder oder Geschenke nur bis zu zehn Euro erlaubt, wie Julia Kühnemuth von Hermes Germany erklärt. Sie weist zugleich darauf hin, dass regionale Logistikunternehmen teils eigene Vorgaben haben.

DPD erlaubt ebenfalls Trinkgeld – sogar kontaktlos. Nach Angaben von Sebastian Zeh von DPD Deutschland können Empfänger bis zu 9,50 Euro etwa per PayPal übermitteln. Eine einheitliche Obergrenze für alle Paketdienste gibt es also nicht.