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Nach dem Absturz in die 3. Liga war ein Großteil der Fortuna-Mannschaft plötzlich vertragslos – und zerstreute sich ablösefrei in alle Winde. Für viele Düsseldorfer Fans war danach klar: Jetzt wird mit jungen, hungrigen Spielern ein neues Team aufgebaut, das den direkten Wiederaufstieg schaffen soll.
Doch was macht der neue Manager Samir Arabi (47)? Gemeinsam mit Trainer Alexander Ende (46) hat er bereits vier Spieler jenseits der 30 verpflichtet. Dabei umfasst der Kader aktuell gerade mal 16 Profis – inklusive Tim Oberdorf, der wenige Tage nach Saisonstart 30 wird.
Erfahrung statt Jugend
Statt Jugend setzt Fortuna auf Erfahrung. Alt, abgezockt und bereit für den Wiederaufstieg!
Das funktionierte in Düsseldorf schon einmal. Nach dem Abstieg 1993 in die Drittklassigkeit formte Trainer-Legende Aleks Ristic (82) mit sechs Ü30-Spielern in seinem 25-Mann-Kader eine Mannschaft, die bis in die Bundesliga durchmarschierte. Ein Kunststück, das es bis dahin in Deutschland noch nicht gegeben hatte.
Durch die Verpflichtung von Fabian Schleusener (34) ist Matthias Zimmermann (34) nicht mehr der älteste Fortune. Zimmermann war nach dem Abstieg eigentlich vertragslos, macht nun aber doch am Rhein weiter, wo auf seine Erfahrung gesetzt wird. Mittelstürmer Schleusener ist fast acht Monate älter und sagt: „Ich habe totale Lust auf die Aufgabe und mich dabei auch bewusst gegen Angebote aus höheren Ligen entschieden. Ich möchte hier meine Qualitäten auf den Platz bringen und jemand sein, der für die anderen Spieler da ist.“
Mit Jorrit Hendrix (31) und Dominique Heintz (32) komplettieren zwei weitere Routiniers die Düsseldorfer Oldie-Riege. Die alten sollen den jungen Spielern zeigen, wo es langgeht. Und vieles spricht dafür, dass noch ein oder zwei weitere Ü30-Profis dazukommen. Denn genau diese Erfahrung braucht Fortuna nach dem desaströsen Abstieg.