Der Anwalt des Unternehmens teilte dem rbb auf Anfrage mit, dass der Betrieb zuverlässig geführt und regelmäßig kontrolliert werde. Das Videomaterial müsse zunächst geprüft werden, bevor sich der Betrieb äußern könne.
Im April gab es in dem Milchziegenbetrieb schon eine unangekündigte Überprüfung durch das Veterinäramt. Dabei wurden keine Verstöße festgestellt.
Das jetzt im Internet veröffentlichte, drastische Videomaterial werde jetzt ausgewertet, danach könne über weitere Schritte entschieden werden, erklärte Amtstierärztin Birgit Burchardt.
Bei der Prüfung des Materials gehe es auch um eine zeitliche Nachvollziehbarkeit der Aufnahmen. Unklar sei zudem, ob alle Bilder den Betrieb zeigen würden. Das Veterinäramt habe zudem am 18. Juni eine Nachkontrolle durchgeführt, bei der ebenfalls keine Verstöße festgestellt wurden.