Stand: 19.06.2026 18:12 Uhr

Wie es mit der Leine-Volkshochschule weitergeht, muss nun ein Insolvenzverwalter entscheiden.
Die Leine-Volkshochschule Laatzen (Region Hannover) hat einen Insolvenzantrag gestellt. Der Rat der Stadt Laatzen hatte Ende Mai beschlossen, der Einrichtung keine weiteren finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen. Hintergrund war damals laut Stadt, dass die Einnahmeverluste im Integrationsbereich wegen bundespolitischer Entscheidungen nicht kompensiert werden könnten. Ab diesem Jahr hätte die VHS demnach rund 40 Prozent weniger Umsatz gehabt. Über den Insolvenzantrag muss in einem nächsten Schritt das Amtsgericht Hannover entscheiden. Ein Insolvenzverwalter würde dann prüfen, ob und wie es mit der Volkshochschule weitergehen kann. Bis darüber entschieden ist, werden Kurse ohne Anmeldung aus dem Programm gestrichen. Bevorstehende Prüfungen sollen laut VHS noch abgehalten oder an eine andere Einrichtung abgegeben werden, heißt es von der Stadt.

Ein Beispiel aus Hannover zeigt, wie sehr Betroffene unter den neuen Regelungen leiden und die Integration erschwert wird.

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Dort arbeitet Claudia Lühmann. Der offene und inklusive Lerntreff wird aber nur noch bis Ende des Jahres vom Bund gefördert.
Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 19.06.2026 | 13:30 Uhr