Bahnverkehr im Norden
Unwetter legt ICE-Verkehr Hamburg–Hannover lahm
19.06.2026 – 10:06 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein ICE-Zug der Deutschen Bahn (Symbolbild): Am Montag kam es bei Hannover zu einem Zwischenfall mit einem Messer. (Quelle: IMAGO/Ulrich Wagner)
Vorlesen
Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00
1x
Jetzt neu bei t-online:
Schriftgröße anpassen!
Artikel teilen
Die Strecke Hamburg–Hannover war zeitweise massiv eingeschränkt, viele ICE fielen aus. Zwar ist sie wieder frei, doch der Betrieb läuft weiter noch nicht rund.
Ein Blitzeinschlag hat auf der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Hannover Signale und Weichen gestört und nach Angaben der Deutschen Bahn eine Stellwerksstörung zwischen Hamburg und Bremen ausgelöst. Die Folgen trafen den Fern- und Nahverkehr.
Im Fernverkehr fielen nach Bahnangaben fast alle ICE-Züge zwischen Hamburg und Hannover sowie zwischen Hamburg und Bremen aus. Fernzüge auf der Verbindung Hamburg–Hannover–Kassel–Frankfurt–Karlsruhe–Schweiz wurden zwischen Hamburg und Hannover umgeleitet und verspäteten sich den Angaben zufolge um etwa 90 Minuten.
Blitzeinschlag trifft auch Regionalzüge
Auch Regionalzüge waren betroffen. Der Betreiber der Metronom-Regionalzüge teilte mit, witterungsbedingte Einflüsse wie ein Blitzeinschlag hätten zu Störungen bei Signalen und Weichen geführt. Ein Zugverkehr sei nach und nach mit angeordneter Langsamfahrt möglich gewesen.
Die Bahnstrecke zwischen Hamburg und Hannover ist nach Unwetterschäden seit kurz nach 9.00 Uhr wieder voll befahrbar. Der Betrieb habe sich zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht vollständig normalisiert, teilte eine Sprecherin der Deutschen Bahn mit.
