Bei einem Auffahrunfall in Höhe des Hofladens in Jüchen-Waat wurden am Freitag gegen Mittag drei Personen leicht verletzt, eine schwer. Gegen 13.30 Uhr befuhren eine 49-jährige Jüchenerin in einem DHL-Transporter, eine 51-jährige Jüchenerin mit ihrem 14-jährigen Sohn und ein 30-jähriger Grevenbroicher jeweils in einem Kleinwagen die Straße Waat aus Fahrtrichtung der Ortschaft Waat kommend in Fahrtrichtung Giesenkirchen.

Die 49-jährige Paketzustellerin beabsichtigte ordnungsgemäß, nach links zu einem Hofladen abzubiegen. Die 51-Jährige bemerkte den Abbiegevorgang der Paketzustellerin und brachte ihren Pkw zum Anhalten. Der Grevenbroicher bemerkte das Anhalten der beiden vorausfahrenden Fahrzeuge zu spät und kollidierte mit dem Heck der 51-Jährigen.

Deren Fahrzeug wurde wiederum auf das vor ihr stehende Fahrzeug der Paketzustellerin aufgeschoben. Beim Zusammenstoß wurden drei Beteiligte laut Feuerwehr Jüchen leicht verletzt, einer schwer. Sie mussten zur ambulanten Behandlung in die umliegenden Krankenhäuser gebracht werden. Ein Rettungsfahrzeug der Malteser war vor Ort.

Die Feuerwehr Jüchen rückte mit Unterstützung aus Waat und Kelzenberg mit insgesamt 20 Einsatzkräften aus. Wie Feuerwehrchef Heinz-Dieter Abels im Anschluss an den Einsatz erklärte, hatten die Anwohner vorbildlich und umgehend reagiert, die Verletzten von der Straße in den Schatten befördert und mit Wasser versorgt.

Es entstand laut Polizeibericht ein erheblicher Sachschaden. Zwei nicht mehr fahrbereite Fahrzeuge mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Die Feuerwehr entfernte anschließend auslaufende Betriebsstoffe. Die Straße musste daher für den Zeitraum der Unfallaufnahme und Reinigung bis etwa 15 Uhr in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.

Beamte der Polizeiwache Grevenbroich und des Präsidiums Mönchengladbach regelten währenddessen den Verkehr. Es kam zu einigen Beeinträchtigungen. Das Verkehrskommissariat 1 hat laut Polizei nun die Ermittlungen aufgenommen. Die Hitze zollte offenbar ihren Tribut. So stellte die Feuerwehr erst einmal einen Kasten Mineralwasser für die Einsatzkräfte in voller Montur auf die Straße.