Gelb-Weiß Hamborn hat seine erste Mannschaft aus der Kreisliga A Duisburg zurückgezogen. Welche Auswirkungen das hat.
von Marcel Eichholz · Heute, 15:30 Uhr · 0 Leser
Gelb-Weiß Hamborn hat seine Mannschaft zurückgezogen. – Foto: Wolfgang Schwarz
Zwei Wochen nach dem Saisonende hat Gelb-Weiß Hamborn seine erste Mannschaft aus der Kreisliga A Duisburg zurückgezogen. Warum der Verein auf den Startplatz in der B-Liga verzichtet und welche Folgen es für den Auf- und Abstieg hat.
Die Gerüchte über einen möglichen Rückzug von Gelb-Weiß Hamborn aus der Kreisliga A in Duisburg gab es im Kreis schon seit einigen Wochen. Diese wurden allerdings dem Vernehmen nach stets als unbegründet zurückgewiesen. Nun kam es aber doch noch zum Rückzug der Gelb-Weißen. Am letzten Tag der Frist, die einen Rückzug noch der Saison 2025/26 zuschreiben würde, dem 20. Juni, haben die Hamborner ihr Team zurückgezogen – mit weitreichenden Folgen.
Zunächst einmal gilt GW Hamborn damit als Absteiger. Nach dem 1. FC Hagenshof und der zweiten Mannschaft der TuS Mündelheim war es bereits der dritte Rückzug in dieser Spielzeit. Freuen dürfen sich derweil die SG Duisburg-Süd II und der VfB Speldorf II, die in einer Relegation noch um den Klassenerhalt in der Kreisliga B gespielt hätten. Das Hinspiel gewann Süd bereits mit 2:0, das Rückspiel am Sonntag findet nicht mehr statt. „Beide Mannschaften verbleiben in der Kreisliga B“, teilt der Kreisfußballausschuss mit. Dies ist der Fall, da Hamborn auf den Startplatz der ersten Mannschaft in der Kreisliga B verzichtet, „da dort bereits die zweite Mannschaft spielt“.
Chaos um Klassenerhalt
Mit dem Rückzug der Gelb-Weißen rücken die Mannschaften auf den Rängen elf bis 14 in der Tabelle einen Platz nach oben. Mit dem SV Heißen II und der DJK Vierlinden beendeten zwei Mannschaften die Saison punktgleich. Den direkten Vergleich, der bei Punktgleichheit angewendet wird, hat Heißen mit 4:2 für sich entschieden. Doch wie die NRZ berichtet will Heißen wohl nicht in der Liga bleiben.
In dem Fall würde Vierlinden die Klasse halten. Auf der Mannschaftsfahrt hat FuPa Niederrhein Vierlindens Vorsitzenden Christian Landers erreicht, der die Nachricht ebenfalls vernommen hatte. Von einem Verzicht der Mülheimer wusste er da aber noch nichts. Zur allgemeinen Situation hatte er wenig positive Worte. Ob Vierlinden im Fall der Fälle die Klasse halten will, äußerte er sich zurückhaltend, da die Planungen für die neue Saison bereits seit mehreren Wochen laufen würden.