Noch immer ist eine Baustelle rund um die Hainbuchenschule Hagenbach. Doch Fortschritte sind zu erkennen. Zwischen altem Schulgebäude und Pavillon beeindruckt schon der repräsentative Neubau und dahinter zeigt nun der neu gestaltete Schulhof, wie schön die gesamte Schule im kommenden Frühjahr wohl sein wird. „Damit liegen wir gut im Zeitplan, der Abschluss der Arbeiten war für Ende 2026 angepeilt“, sagt Verbandsbürgermeisterin Iris Fleisch.
Zusammen mit Rektorin Daniela Mendes-Freire war sie zu Besuch auf dem neuen Hof, der eigentlich ein großer „Bewegungsgarten“ ist. Er öffnet sich auf der Südseite Richtung Friedhof. Heiteres Leben und Treiben ist auf der großen Grünfläche, zwischen den Büschen, auf Ebenen, Brücken und bei dem Rutschbahn-Hügel während der Pause zu beobachten. „Kinder brauchen und lieben Bewegung, das ist extrem wichtig“, betont die Rektorin. „Hier wurde der Rahmen dafür geschaffen.“ An einer Stelle animiert ein Junge seine Kameraden zum Fangen, ein Stückchen weiter hat sich eine Mädchengruppe zum Plaudern niedergelassen. Auf dem Baumstamm-Mikado ertönt Lachen und Rufen. Und immer wieder erklettern Kinder abwechselnd einen Erdhügel und halten Umschau. „Es erinnert an den Zoo, die Kinder lieben unseren Erdmännchen-Hügel“, amüsiert sich Rektorin Freire.
Seine Funktion erfülle der Platz bestens mit Naturflächen, die Ansporn zu Gemeinsamkeit und Bewegung sind. Iris Fleisch betont den bewussten Einsatz regionaler, ökologischer und langlebige Materialien. Bei der Frage nach den Kosten des aufwendig gestalteten Terrains erklären beide, dass man dafür auf teure und wartungsintensive Spielgeräte verzichtet habe. Der Platz fügt sich harmonisch in die Umgebung ein, ist umzäunt, kann aber leider nicht generell zum Spielen geöffnet sein. Dafür wird demnächst die „Grüne Ecke“ des Schulgebäudes Richtung Friedhof für alle Bürger freigegeben. Zwischen Pflanzen und Bäumen bieten Bänke Begegnungsräume, unter anderem auch für die Senioren der nahen Einrichtung.