Newsblog zum Krieg in Nahost
Trump sieht USA als „Schutzengel“ – und will Maut erheben
Aktualisiert am 20.06.2026 – 22:41 UhrLesedauer: 30 Min.
Donald Trump bei der Vorstellung seiner Air Force One: Er droht mit einer eigenen Maut in der Straße von Hormus. (Quelle: Elizabeth Frantz)
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Trump erwägt eine eigene Maut in der Straße von Hormus. In der Schweiz soll am Sonntag verhandelt werden. Alle Entwicklungen im Newsblog.
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Trump droht US-Maut für Straße von Hormus
Unter dem Eindruck wachsender Spannungen mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump mit einer US-Maut in der Straße von Hormus gedroht. Sollte kein finales Friedensabkommen zustande kommen, könnten sich die USA so ihre Dienste als „Schutzengel“ der Region vergüten lassen, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Die USA hatten den Iran Ende Februar gemeinsam mit Israel angegriffen und so den Krieg begonnen.
Pakistan: US-Iran-Gespräche am Sonntag in der Schweiz
Nach Angaben des Vermittlerstaats Pakistan sollen am Sonntag in der Schweiz Gespräche zwischen dem Iran und den USA geführt werden. Diese würden auf technischer Ebene in Bürgenstock abgehalten, hieß es in einer Mitteilung des pakistanischen Außenministeriums am Nachmittag.
Vertreter der Vereinigten Staaten, des Iran sowie der Vermittler Pakistan und Katar würden an den Gesprächen teilnehmen, hieß es weiter. Islamabad werde den Prozess als Mediator weiterhin unterstützen, um die im Rahmenabkommen erzielten Übereinkünfte zu vertiefen.
Iran schließt Straße von Hormus offiziell
Der Iran hat die Straße von Hormus geschlossen. Das berichtet die regimenahe iranische Nachrichtenagentur Mehr. Als Grund nennt der Iran „gebrochene Versprechen und gebrochene Verträge“ durch die US-Regierung. Überdies breche Israel durch immer neue Angriffe im Libanon die Bedingungen des mit den USA geschlossenen Abkommens. Sollte „der Feind“ weiterhin Abkommen brechen, werde der Iran „weitere Schritte“ ergreifen. Mehr dazu lesen Sie hier.
Israels Militär: Halten an Waffenruhe fest – Bekämpfen Gefahr für Israel
Das israelische Militär hält nach eigener Darstellung an der Waffenruhe mit der Hisbollah-Miliz im Libanon fest. Man werde aber auch künftig gegen jede Bedrohung Israels und seiner Streitkräfte vorgehen, teilt das Militär mit. Die Hisbollah habe in der Nacht mehr als 50 Geschosse auf israelische Truppen im Südlibanon abgefeuert.
Hisbollah: Haben israelische Truppen nahe Nabatija angegriffen
Die radikal-islamische Hisbollah-Miliz hat nach eigenen Angaben israelische Truppen im Süden des Libanons angegriffen. Diese seien in der Nacht in Richtung eines Gebietes nahe der Stadt Nabatija vorgerückt, erklärte die mit dem Iran verbündete Miliz. Sie werde sich zwar an die seit Freitagnachmittag geltende Waffenruhe halten. Sie werde aber nicht zögern, jeden Versuch Israels, Territorium im Libanon zu erobern, zu bekämpfen. Nabatija gilt als Hochburg der Hisbollah.
