Die Saison beendete der FC Augsburg beinahe auf internationalen Rängen. Wenn nicht da die 0:4-Niederlage in Berlin gewesen wäre und RB Leipzig gegen Freiburg für Schützenhilfe gesorgt hätte. Dennoch konnten sich die Spieler auf die Schulter klopfen für die herausragende Rückrunde unter Trainer Manuel Baum, der völlig zurecht einen langfristigen Vertrag unterschrieben hat. Mit Blick auf den Sommer stellt sich nun die Frage, welche Fußballer bleiben werden.

Mit Michael Gregoritsch und Rodrigo Ribeiro wurden zwei Akteure permanent verpflichtet. Beide Stürmer haben den Verantwortlichen um Sportdirektor Benjamin Weber und Geschäftsführer Michael Ströll genügend Argumente geliefert. So aber auch Yannik Keitel, in dem die Bosse viel Potenzial sehen. Trotz seiner Knieprobleme und dem Trainingsrückstand, die ihn für zwei Monate außer Gefecht setzten.

Augsburg will Keitel halten

Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, will Augsburg den 26-Jährigen für ein weiteres Jahr leihen. Diesmal aber mit einer anschließenden Kaufoption, ähnlich wie bei Gregoritsch und Ribeiro. Keitels eigentlicher Arbeitgeber, der VfB Stuttgart, kann ihm aktuell keinen Platz anbieten – einer Gründe, weshalb er überhaupt verliehen wurde. Beim Champions-League-Teilnehmer steht der Mittelfeldspieler noch bis 2028 unter Vertrag.

Sowohl im defensiven Mittelfeld, als auch in der Innenverteidigung kann Keitel eingesetzt werden. Die Rolle des Abwehrspielers übernahm er kurzzeitig aufgrund der verletzten Jeffrey Gouweleeuw und Chrislain Matsima. Danach rückte Keitel vor. Für den FCA kommt er in der Rückrunde lediglich auf sechs Pflichtspieleinsätze mit rund 250 Einsatzminuten.

Keitel gilt intern als wichtiger Faktor für das Mannschaftsgefüge. In ihm sehen Weber und co. viel Potenzial, sowie seine Vielseitigkeit bezüglich der von ihm zu besetzenden Positionen.