Streit um verschlechterte Lage
Gipfel zum Bahnhofsviertel geplant
19.06.2026Lesedauer: 1 Min.
Bei dem Gipfel soll es auch um die Drogenpolitik gehen. (Symbolbild) (Quelle: Boris Roessler/dpa/dpa-bilder)
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Die Situation im Bahnhofsviertel hat sich verschlechtert. Nun gibt es ein Krisentreffen zwischen Landesregierung und Vertretern der Stadt Frankfurt.
Vertreter der hessischen Landesregierung und der Stadt Frankfurt kommen am 26. Juni zu einem Spitzengespräch über die Lage im Bahnhofsviertel zusammen. Das Büro von Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) bestätigte das Treffen auf Anfrage.
Den Anstoß gab Josef: Er hatte Innenminister Roman Poseck (CDU) in einem Brief einen Bahnhofsgipfel vorgeschlagen. Ziel müsse es sein, „Sicherheit und Ordnung zu stärken, die Situation für Anwohnende und Gewerbetreibende zu verbessern und die Suchthilfe sowohl medizinisch als auch ausstiegsorientiert weiterzuentwickeln“, heißt es in dem Schreiben.
Minister mit Kritik an der Stadt Frankfurt
Poseck hatte zuvor die Stadt scharf kritisiert und von unzumutbaren und alarmierenden Zuständen gesprochen. Der CDU-Politiker warf Frankfurt einen Zickzack-Kurs vor. Das Bahnhofsviertel habe eine magnetische Wirkung auf Crack-Abhängige und dies habe die Stadt verstärkt.
- Frankfurter Bahnhofsviertel: Drogenhelfer schlagen Alarm
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An dem Gespräch sollen mehrere Minister und Ministerinnen der Landesregierung sowie mehrere Frankfurter Dezernate teilnehmen. Auch der Frankfurter Polizeipräsident und ein Vertreter der Deutschen Bahn sollen dabei sein.
