Arnd Lattenkamp führt die Wewole in Herne und Castrop-Rauxel mit 370 Mitarbeitern und 1200 Klienten seit elf Monaten. Was hat er geändert, was kommt noch?
Herr Lattenkamp, Sie sind vor knapp einem Jahr zur Wewole gekommen. Bereuen Sie den Schritt heute?
Erst Doppelspitze mit Anne Krüger, nun allein: Was bedeutet das für die Wewole?
Die Wewole hat zuletzt mehrere Angebote überprüft und auch Stellen geschlossen. Warum waren diese Entscheidungen notwendig?
Viele Castrop-Rauxeler haben sich zuletzt gefragt, wie es mit dem Café „CAPpuccino“ am Hauptbahnhof weitergeht. Bleibt der Standort erhalten?
Warum?
Werkstätten für Menschen mit Behinderung stehen in der Kritik. Im „ZDF Magazin Royale“ von Jan Böhmermann wurde im Mai zum zweiten Mal thematisiert, dass viele Beschäftigte nur rund 230 Euro Werkstattentgelt im Monat erhalten. Das sei weit unter Mindestlohn. Können Sie diese Kritik nachvollziehen?
Eingliederungshilfe wird immer teurer. Gleichzeitig wünschen sich Politik und Gesellschaft mehr individuelle Förderung. Passt das noch zusammen?
Sie kündigen an, die Wewole stärker auf ihren Kernauftrag auszurichten. Was bedeutet das konkret?
Zum Schluss noch einmal zurück zur Ausgangsfrage: Was macht Ihnen nach diesem ersten Jahr bei der Wewole Mut?
Das ist die wewole