„FCK KINI“ ist auf dem Sockel des Denkmals für Ludwig II. zu lesen und „1312“ – ein Zahlencode der für „All Cops are Bastards“ steht. Auch auf den umliegenden Steinen, die zu dem Ensemble dazugehören, finden sich Schmierereien. An dem Denkmal für Bayerns Märchenkönig haben sich gerade einmal eine Woche nach der feierlichen Einweihung am 13. Juni Vandalen zu schaffen gemacht.
„Ich bin so frustriert. Ich habe über zwölf Jahre lang darauf hingearbeitet, dass dieses Denkmal entsteht – und dann sieht es nach einer Woche gleich so aus“, sagt Initiator Dietmar Holzapfel der Abendzeitung.
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Er hatte sich eine Video-Überwachung und Beleuchtung gewünscht, um Vandalismus vorzubeugen. Es ist ist schließlich nicht das erste Mal, dass das Denkmal beschmiert wurde. Noch vor der Fertigstellung wurde der Sockel bereits im April beschmiert. Die AZ berichtete. Die Überwachung sei im öffentlichen Raum auf der Corneliusbrücke aber abgelehnt worden: „Aus Datenschutzgründen und zum Schutz irgendwelcher Fledermäuse“, so Holzapfel.
Er erwäge, eine Belohnung auszusetzen: „Oder wir lassen es einfach so, um den Menschen zu zeigen, wie krank unsere Gesellschaft heutzutage ist.“

So sieht das Kini-Denkmal jetzt aus – nachdem Vandalen sich daran zu schaffen gemacht haben.
© André Wagner
So sieht das Kini-Denkmal jetzt aus – nachdem Vandalen sich daran zu schaffen gemacht haben.
von André Wagner
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Immerhin, der rosafarbene Untersberger Marmor, der am Denkmal wiederverwendet worden ist, wurde besonders imprägniert, um ihn leichter wieder reinigen zu können. Baureferentin Jeanne-Marie Ehbauer hatte bei der feierlichen Eröffnung nur eine Woche zuvor zugesagt, ihr Referat werde für Schutz und Reinhaltung des Denkmals sorgen.
Finanziert worden ist das Denkmal ausschließlich aus privaten Mitteln, etwa durch Spenden von Wittelsbacher-Chef Franz Herzog von Bayern und 150.000 Euro von Deutsche-Eiche-Wirt Holzapfel.