Daher wurde zur Teilnahme an einer Aktionswoche vom 9. bis zum 18. September aufgerufen, in den Einrichtungen und Institutionen eigene Veranstaltungen zu ausgewählten Kinderrechten durchführen. Den Abschluss bildet ein gemeinsamer „Kinderrechtetag“, an dem die Aktivitäten gebündelt und öffentlich präsentiert werden sollen.

Gemeinsame
Ziele verbinden

Wie Christine Roddewig-Oudnia, Leiterin des Jugendamtes, ankündigt, werden sich rund 50 Einrichtungen an der Aktionswoche beteiligen. Neben dem Jugendamt der Stadt Wuppertal beteiligen sich viele Tageseinrichtungen für Kinder in städtischer und freier Trägerschaft, Elterninitiativen, Eltern-Kind Gruppen, Jugendzentren in städtischer und freier Trägerschaft, Kindertafeln, Quartierseinrichtungen, Kindergruppen der stationären Jugendhilfe, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Schulsozialarbeit, Vormundschaften für Minderjährige, Drogenberatung, Migrantenorganisationen, die Jobcenter AöR, Krankenkassen, pro familia und der Kinderschutzbund.

Geplant sind unter anderem das Bemalen einer Mauer mit den Kinderrechten, das Basteln und Aufstellen einer Skulptur, ein Theaterstück zum Thema, das Verfassen und Singen eines Kinderraps, eine Kinderolympiade, ein Kinderrechtebaum, Straßenbilder mit Kreide, ein Podcast, ein Filmprojekt zum Thema sowie viele weitere Aktionen.

Der Kinderrechtetag selbst findet am 18. September auf dem Laurentiusplatz von 13 bis 17 Uhr statt. Hier werden zehn Tische zu den Kinderrechten stehen.

Die Tische werden durch unterschiedliche Institutionen vertreten sein. Darunter der Kinderschutzbund, das Gesundheitsamt, Träger des offenen Ganztags, der CVJM Oberbarmen, die Erziehungsberatung des Jugendamts, „Behindert, na und?“, die „Krawatte“, die Alte Feuerwache und mehr.

Auf dem Platz werden die in der Woche geschaffenen „Produkte“ der verschiedenen Gruppen vorgestellt, die sozusagen „mobil“ und aufstellbar sind oder auf der Bühne gezeigt werden können. Zudem wird es Mitmachaktionen geben.

Das Bühnenprogramm ist noch in Bearbeitung, wie Roddewig-Oudnia erklärt. Fest steht, dass es eins geben wird, unter anderem mit einem Grußwort der Schirmherrin und Wuppertaler Jugenddezernentin, Annette Berg, mit Aufführungen von Kindern sowie Fragen von Kindern vom CVJM Oberbarmen an anwesende Politiker und Entscheider.