Bahnverkehr im Norden

Blitzeinschläge legen Züge zwischen Hamburg und Hannover lahm

19.06.2026Lesedauer: 1 Min.

Ein ICE am Hamburger Hauptbahnhof (Archivbild): Nach Abschluss der Generalsanierung ist die Strecke nach Berlin wieder frei.Vergrößern des Bildes

Ein ICE am Hamburger Hauptbahnhof (Archivbild): Blitzeinschläge haben Signale und Weichen beschädigt. (Quelle: IMAGO / Hanno Bode)

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Blitzeinschläge haben Signale und Weichen auf mehreren Strecken beschädigt. Wann der Betrieb wieder normal läuft, ist noch unklar.

Unwetterschäden haben am Freitagmorgen den Bahnverkehr auf den Strecken Hamburg–Hannover und Hamburg–Bremen beeinträchtigt. Im Fernverkehr sind laut Deutscher Bahn fast alle ICE-Verbindungen auf beiden Strecken ausgefallen. Auch Nahverkehrsreisende müssen mit Ausfällen und Verspätungen rechnen.

Nach Angaben der Metronom Eisenbahngesellschaft haben Blitzeinschläge Signale und Weichen beschädigt. Der Betreiber der Regionalzüge teilte mit: „Witterungsbedingte Einflüsse wie Blitzeinschlag führten zu Störungen bei Signalen und Weichen. An der Behebung der Störung wird intensiv gearbeitet.“ Ein eingeschränkter Betrieb mit angeordneter Langsamfahrt sei nach und nach möglich.

Umleitung zwischen Hamburg und Hannover

Eine Bahnsprecherin verwies zudem auf eine Stellwerksstörung zwischen Hamburg und Bremen, die viele Züge zur Langsamfahrt zwinge.

Fernzüge auf der Linie Hamburg–Hannover–Kassel–Frankfurt–Karlsruhe–Schweiz werden zwischen Hamburg und Hannover umgeleitet und verspäten sich nach Angaben der Deutschen Bahn um etwa 90 Minuten.

An der Entstörung werde unter Hochdruck gearbeitet, sagte die Bahnsprecherin. Ein Abschluss der Arbeiten sei für den Vormittag geplant.