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Saint-Malo (Frankreich) – Luxus-Urlaub statt Exil auf dem Sandringham-Anwesen! Andrew Mountbatten-Windsor (66), früher als Prinz Andrew bekannt, hat sich offenbar heimlich aus England weggeschlichen und sich mal wieder großzügig einladen lassen. Wie die „Daily Mail“ berichtet, verbrachte der jüngere Bruder von König Charles III. (77) ein verlängertes Wochenende auf einem exklusiven Gestüt in der Bretagne – inklusive Privatjet, Ausritten am Strand und Gourmet-Verpflegung.
Gastgeber war demnach der emiratische Unternehmer Mohammad A. Baker (38), Chef des Familienkonzerns Gulf Marketing Group (GMG) und einer der bekanntesten Wirtschaftsmanager der Golfregion. Baker ist Multimillionär und verfügt über beste Kontakte in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Mohammad A. Baker (38, l.) unterwegs mit Muhammad bin Raschid Al Maktum (76), dem umstrittenen Herrscher von Dubai, zugleich Vizepräsident und Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE)
Foto: mabaker7/Instagram
Andrew flog mit Privatjet nach Frankreich
Der britischen Zeitung zufolge flog Andrew Ende Mai mit einem von Baker organisierten Privatjet von Norwich in England nach Dinard im Nordwesten Frankreichs. Anschließend soll er drei Tage auf Bakers exklusivem Privatgestüt „MAB Stables“ in Mont-Dol in der Bretagne, nahe Saint-Malo, verbracht haben. Die Anlage beherbergt rund 130 Vollblutpferde und liegt in abgeschiedener Lage unweit der Atlantikküste.

Mohammad A. Baker ist ein emiratischer Unternehmer aus Dubai, der auch Pferdeliebhaber und aktiver Förderer des Pferdesports ist. Dass er ein Privatgestüt in Frankreich hat, ist nicht ungewöhnlich. Viele wohlhabende Unternehmer aus den Golfstaaten besitzen Pferdegestüte in Europa
Foto: mabaker7/Instagram
Andrew ist ein großer Pferdefan und wird seit Jahren regelmäßig beim Ausritt auf königlichen Anwesen fotografiert. Vor Ort soll er es sich gut gehen lassen haben. Gemeinsam mit seinem Gastgeber habe er herrliche Ausritte am Strand unternommen, berichtet ein Mitarbeiter. Außerdem sei er mit aufwendig zubereiteten Mahlzeiten eines Privatkochs verwöhnt worden. Auch die Unterkunft war für Andrew gratis. Rennpferdetrainer Arthur Desprez verriet: „Prinz Andrew war zu Gast bei Mohammad Baker. Er wohnte in dessen Haus.“
Warum Andrews Luxus-Trip aufregt
Warum das jetzt viele aufregt? Schon lange wird kritisch beobachtet, dass Andrew enge Beziehungen zu wohlhabenden Geschäftsleuten und ausländischen Milliardären pflegt. Als britischer Handelsbeauftragter knüpfte er einst weltweit Kontakte zu Superreichen.

Andrew Mountbatten-Windsor ist mit Pferden aufgewachsen, reitet gerne aus. In der britischen Königsfamilie gehören Reiten, Pferdezucht und Pferderennen seit Generationen zur Tradition
Foto: Shutterstock
Kritiker werfen ihm seit Jahren vor, diese Verbindungen auch für seinen persönlichen Lebensstil genutzt zu haben. Erst im Februar wurde Andrew an seinem 66. Geburtstag von der britischen Polizei festgenommen. Der Vorwurf: Amtsmissbrauch! Der Ex-Prinz könnte in seiner Rolle als britischer Handelsbeauftragter sensible Informationen an Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) weitergegeben haben. Andrew kam wieder auf freien Fuß, doch die Ermittlungen gegen ihn sind weiterhin in vollem Gange. Dazu kommen auch Ermittlungen wegen mutmaßlicher Sexualstraftaten.
Andrew nach Reise mit Bluterguss im Gesicht
Trotz allem scheint sich Andrew offenbar bestens zu amüsieren – und wieder auf Kosten anderer. Auffällig: Nur wenige Tage nach seiner Rückkehr wurde Andrew mit einem deutlich sichtbaren Bluterguss im Gesicht in seinem Land Rover fotografiert.
Das Bild mit dem Bluterguss entstand am 4. Juni, nach seiner Heimkehr ins Sandringham-Anwesen. Woher die Verletzung stammt, ist bislang unbekannt.