
Stand: 22.06.2026 17:03 Uhr
Die Stadt Hannover hat am Montag die Pläne für die Umgestaltung der Georgstraße am Opernplatz vorgestellt: Der Platz soll grüner werden, außerdem sollen Fußgänger künftig Vorrang haben.
Wie die Stadt am Montag mitteilte, soll der Durchgangsverkehr in dem betroffenen Abschnitt entfallen. Busse dürften den Bereich aber weiterhin befahren, ebenso wie der Liefer- und Ladeverkehr zu festen Zeiten, heißt es. Auch die Grundstücke und Behindertenstellplätze sollen weiterhin erreichbar sein, außerdem bleibt der Radverkehr zugelassen.
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Onay: Hitze am Opernplatz gerade „fast unerträglich“
Der gesamte Opernplatz soll laut Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) grüner und – vor allem im Sommer – lebenswerter werden. Mit Blick auf die steigenden Temperaturen und die Zukunftsfähigkeit von Hannover merke man, dass in der Innenstadt einige Dinge vorangebracht werden müssten, sagte Onay am Montag dem NDR Niedersachsen. „Gerade am Opernplatz wird das sichtbar, die Hitze ist gerade an diesen heißen Sommertagen fast unerträglich“, so der Oberbürgermeister. Er verspreche sich mehr Möglichkeiten, den Raum zu nutzen, wenn der Autoverkehr rausgenommen werde.
Mehr Platz für Außengastronomie und entsiegelte Flächen
Die aktuell noch als Parkplätze genutzten Bereiche sollen laut Stadtbaurat Thomas Vielhaber (SPD) für die Außengastronomie sowie Fußgängerinnen und Fußgänger zur Verfügung stehen. Zudem sollen laut Stadt die Beete rund um die Bäume „deutlich“ vergrößert und „zusätzliche Möglichkeiten zur Regenwasserversickerung eingerichtet“ werden. Vorbereitende Arbeiten sollen im Herbst starten, „vorbehaltlich der politischen Beschlussfassung“. Die Kosten schätzt die Stadt auf rund 3,2 Millionen Euro. Sie will für das Projekt Fördermittel aus dem Landesprogramm „Resiliente Innenstädte“ einwerben.

Osnabrück will seine Bürger besser vor Hitze schützen. Auch in anderen Städten gibt es schon solche Hitzeschutzpläne.