Der Lkw-Verkehr soll zügig elektrifiziert werden. Wissenschaftler haben nun ermittelt, dass der Strombedarf höher sein wird als in der Chemie- und Stahlproduktion.

23. Juni 2026, 10:06 Uhr

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Artikelzusammenfassung

Die Elektrifizierung des Lkw-Verkehrs könnte den deutschen Strombedarf der Logistikbranche bis 2045 auf das Achtfache steigern, so eine Studie der RWTH Aachen. Hauptfaktor für den Anstieg ist der Güterverkehr auf der Straße, während aktuell nur wenige elektrische Lkw unterwegs sind. Die Lastspitze im Logistiksektor könnte bis 2045 auf 57 GW ansteigen, was das deutsche Stromnetz vor Herausforderungen stellt. Der DSLV fordert daher eine gleichrangige Behandlung des Logistiksektors in der Energiepolitik und Maßnahmen zur Entlastung des Strombedarfs.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

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EU-Klimaziele: Bislang sind noch wenige Lkw in Deutschland vollelektrisch unterwegs.

Bislang sind noch wenige Lkw in Deutschland vollelektrisch unterwegs.
© Andrew Merry/​Getty Images

Die Elektrifizierung des Lkw-Verkehrs könnte den jährlichen Strombedarf der deutschen Logistikbranche bis 2045 auf 186 Terawattstunden (TWh) und somit auf das Achtfache des aktuellen Bedarfs ansteigen lassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Kraftfahrzeuge der RWTH Aachen, die vom Bundesverband Spedition und Logistik (DSLV) in Auftrag gegeben wurde.

In der Studie haben die Wissenschaftler errechnet, dass auch im Schienenverkehr und bei Logistikimmobilien – etwa bei Verteilzentren oder Kühlhäusern – ein steigender Strombedarf besteht. Als Hauptfaktor für den starken Anstieg identifizieren die Autoren aber den Güterverkehr auf der Straße.