Umleitungen und Ausfälle
ICE-Strecke München–Nürnberg sechs Wochen gesperrt
23.06.2026 – 10:42 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein ICE auf der Schiene (Symbolbild): Die Strecke zwischen München und Nürnberg wird wegen Bauarbeiten im Herbst gesperrt. (Quelle: IMAGO/Ardan Fuessmann/imago)
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Sechs Wochen wird die ICE-Strecke München–Nürnberg im Herbst 2026 gesperrt. Auf vielen Verbindungen drohen Umleitungen, Ausfälle und deutlich längere Fahrzeiten.
Auf Reisende der ICE-Strecke zwischen München und Nürnberg kommen im Herbst erhebliche Einschränkungen zu. Die Strecke wird auf dem Abschnitt zwischen Nürnberg und Ingolstadt-Nord vom 31. Oktober bis 11. Dezember wegen Erneuerungsarbeiten gesperrt. Das bestätigte die Bahn auf Anfrage von „BR24“. Vorarbeiten beginnen bereits ab September 2026.
Die Folge sind Zugausfälle und Fahrzeitverlängerungen. Die ICE-Verbindungen von München nach Berlin sollen stündlich aufrechterhalten bleiben, Reisende müssten aber rund 45 Minuten mehr einplanen.
Nürnberg wird zum neuen Knotenpunkt für München
Direkte ICE-Verbindungen von München nach Frankfurt über Nürnberg entfallen demnach komplett. Die Bahn verweise stattdessen auf die Route über Stuttgart.
Nürnberg werde während der Arbeiten demnach zum zentralen Knotenpunkt im Fernverkehr. Mehrere ICE-Linien, darunter Verbindungen nach Hamburg, Köln und Dortmund (ICE 41), starteten nur noch ab Nürnberg statt ab München.
Bestehen bleibt demnach die ICE-Linie 18 von München über Augsburg und Nürnberg nach Hamburg. Die ICE-Linie 29 zwischen Ingolstadt und Nürnberg werde hingegen umgeleitet, wodurch die Fahrzeit um etwa 30 Minuten verlängert werde.
